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Freisprechungsfeier der Friseur-Innung Westfalen-Süd

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„Eine Freisprechungsfeier ist nicht das Ende einer Ausbildung. Sie ist der Anfang einer Zukunft. Das habe ich in all den Jahren, in denen ich junge Menschen auf ihrem Weg begleiten durfte, gelernt“, erklärte Andrea Simon, Obermeisterin der Friseur-Innung Westfalen-Süd

„Eine Freisprechungsfeier ist nicht das Ende einer Ausbildung. Sie ist der Anfang einer Zukunft. Das habe ich in all den Jahren, in denen ich junge Menschen auf ihrem Weg begleiten durfte, gelernt“, erklärte Andrea Simon, Obermeisterin der Friseur-Innung Westfalen-Süd. Bei der kürzlich im Gasthof Scherer in Wenden-Schönau durchgeführten Freisprechungsfeier feierten die frischen Gesellinnen und Gesellen nicht nur ihren erfolgreichen Abschluss, sondern dürfen ab sofort die Zukunft des Friseurhandwerks mitgestalten.

Reise in die Zukunft

Die Obermeisterin der Friseur-Innung eröffnete die Feier und nahm die Gesellinnen und Gesellen, deren Begleitpersonen und die Vertreter der Kreishandwerkerschaft Westfalen-Süd, darunter der Hauptgeschäftsführer Harald Görnig sowie Matthias Rink, mit auf eine Reise. Doch statt in die Vergangenheit, ging es in die Zukunft. „Wir schreiben das Jahr 2036, 10 Jahre sind vergangen. Es ist ein warmer Sommerabend und ihr steht vor einem Gebäude, dass euch irgendwie bekannt vorkommt. Bilder der Freisprechungsfeier hängen an den Wänden, Erinnerungen werden ausgetauscht. Dann kommt eine Person auf euch zu und fragt, ´Na erzähl mal…. Was ist eigentlich aus Dir geworden? Was würdet ihr antworten“, so Andrea Simon.

Eigener Salon

„Vielleicht antwortet ihr: Ich habe meinen Traum verwirklicht und meinen eigenen Salon eröffnet. Oder ich bin Meisterin oder Meister geworden und bilde heute selbst junge Menschen aus. Oder auch: Ich durfte auf den großen Bühnen arbeiten und Menschen aus aller Welt frisieren. Vielleicht sagt ihr aber auch: Mein Weg war nicht immer einfach. Aber genau diese Erfahrungen haben mich zu diesem Menschen gemacht, der ich heute bin.“ Wer diesen Beruf ergriffen hat möchte kreativ sein, Menschen verändern, ihnen einen neuen Look geben. Es gehe nicht darum wie viel man verdiene, wie groß sein Salon sei oder wie viele Follower man habe. „Viel wichtiger ist, dass ihr glücklich seid, mit dem was ihr jeden Tag tut“, so Andrea Simon.

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Den Worten voller Lob und Zuversicht schloss sich auch Harald Görnig an

Danke an viele Beteiligten

Die Obermeisterin hob in ihrer Rede nicht nur die Wichtigkeit des Friseur-Berufs und die guten Leistungen der ehemaligen Auszubildenen hervor, sondern dankte auch allen Mitwirkenden für deren Unterstützung. „Die Familien und Freunde, Berufsschullehrer, ÜBL-Leiterinnen, die Kreishandwerkerschaft und die Ausbilder – all die haben mitgewirkt, dass ihr heute euren Gesellenbrief in den Händen halten dürft.

Lobende Worte auch von der Kreishandwerkerschaft

Den Worten voller Lob und Zuversicht konnte sich auch Harald Görnig nur anschließen. „Ohne Friseure gebe es keine Hochzeiten. Denn die Bräute möchten ja schöne Haare am schönsten Tag ihres Lebens haben. Euer Lohn soll nicht nur in Euro gezeigt werden, sondern mit Anerkennung. Ihr schafft jeden Tag handwerkliches Geschick und sichtbare Kreativität“, so der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Westfalen-Süd. 



FRISEUR Wintergesellenprüfung 2025/2026                       

Meraea Aldreby (Christliches Jugenddorfwerk, Olpe)
Ali Alp (Christliches Jugenddorfwerk, Olpe)
Jana Heppner (Merita Qazimi, Bad Berleburg)
Sibel Osmanie (Pervin Unutkan, Siegen)

FRISEUR Sommergesellenprüfung 2026                  

Bedriye Acar (DAA, Siegen)
Oday Alchacha (Mood Studio, Siegen)
Emily Bajorat (Christina Kluge, Kirchen)
Alalawe Bdwr (Christliches Jugenddorfwerk, Olpe)
Krystyna Breinyk (Kai Steuber, Siegen)
Mohamed Ali Dakhli (Christliches Jugenddorfwerk, Olpe)
Ceyda Düzenli (Roberto Saverino, Siegen)
Noah El Batal (Heike Hilbig, Olpe)
Maddox Hardenacke (Mike Hardenacke, Finnentrop)
Edonjeta Hasani (Larisa Wagner, Lennestadt)
Lena Hennig (Frank Schöllchen, Burbach)
Jason-Tyler Kaffine (Andreas Kaffine, Siegen)
Jaron Marmann (Mario Lupo, Olpe)
Özge-Ecrin Öztürk ( Daniel Gansäuer, Hamm)
Sahin Polat ( Mikail Zengin, Betzdorf)
Angela Gülizar Putignano (Sandra Kinkel, Freudenberg)
Mohammed Halkawt Saber Saber (Alexandra Glombik, Wenden)
Emran Sadrija (Zeljka Ditscheid-Rosic, Neunkirchen)
Ali Siklawi (Sanaa Haidar-Ahmad, Lennestadt)
David Sperling (Christliches Jugenddorfwerk, Olpe)
Johanna Weber (Kerstin Germeys, Burbach)

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Die Prüfungsbesten:
1. Krystyna Breinyk (Kai Steuber, Siegen)
2. Meraea Aldreby (Christliches Jugenddorfwerk, Olpe)
3. Jana Heppner (Merita Qazimi, Bad Berleburg)

Text und Fotos: Kai Osthoff

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