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Triathleten des TV Attendorn stellten sich Herausforderungen beim traditionsreichen „Challenge Walchsee“

Es war kein Rennen für Bestzeiten, sondern ein reiner Kampf gegen die Bedingungen: Bei drückenden Temperaturen von bis zu 37 Grad stellten sich mehrere Triathleten aus Attendorn der sportlichen Herausforderung im Herzen der Alpen. Beim traditionsreichen „Challenge Walchsee“ in Österreich galt es, eine anspruchsvolle Mitteldistanz zu bewältigen – eine echte Hitzeschlacht vor der malerischen Kulisse des Zahmen Kaisers.

Der Wettkampf verlangte den Athleten alles ab. Nach dem Schwimmen im aufgeheizten Walchsee wartete eine selektive, 90 Kilometer lange Radstrecke. Aufgeteilt auf zwei Runden mussten knackige 1.140 Höhenmeter bezwungen werden, bevor der abschließende Halbmarathon (21 Kilometer) in vier Laufrunden um den See anstand.

Für das Team aus Attendorn ging Reiner Preuss als schnellster Einzelstarter durchs Ziel. Er trotzte den extremen Temperaturen und finishte in einer starken Zeit von 6:18:56 Stunden. Seine Begeisterung für das Event brachte er im Ziel auf den Punkt: „Das ist wie Roth in klein!“, zog er den Vergleich zum legendären deutschen Triathlon-Mekka.

Ebenfalls erfolgreich ins Ziel bissen sich Christoph Klein, der die Uhr nach 7:33:44 Stunden stoppte, und Routinier Uli Gabriel. Für Gabriel war es bereits der neunte Start am Walchsee – seine Streckenkenntnis half ihm sichtlich, das Rennen nach 7:54:42 Stunden kontrolliert zu beenden.

Auch eine Attendorner Staffel war mit von der Partie und zeigte eine harmonische Teamleistung: Susanne Große legte im Wasser vor, Tobias König übernahm den bergigen Radsplit und Alex Klein brachte den packenden Halbmarathon nach insgesamt 6:48:15 Stunden ins Ziel.

Wie extrem die Bedingungen vor Ort waren, musste leider Steff König erfahren. Nach starkem Beginn machten ihr auf dem Rad Kreislaufprobleme zu schaffen, sodass sie das Rennen schweren Herzens vorzeitig beenden musste – bei dieser Hitze eine vernünftige Entscheidung, bei der die Gesundheit absolut Vorrang hatte.

Dass die Athleten überhaupt so erfolgreich durchhielten, lag auch an der großartigen Unterstützung vom Streckenrand. Insgesamt neun mitgereiste Supporter aus Attendorn und Helden peitschten die Starter lautstark nach vorne. Begünstigt wurde dies durch das erstklassige Konzept der Veranstaltung: Der Challenge Walchsee gilt als extrem zuschauerfreundlich und besticht durch ein Eventgelände der kurzen Wege. Am Ende waren sich alle einig: Es war eine top organisierte Veranstaltung an einem wunderschönen Ort – die trotz, oder gerade wegen der 37 Grad, noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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