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Attendorner THW-Helfer unterstütz nach Erdbeben in Venezuela 

Nach dem verheerenden Erdbeben in Venezuela war auch ein Helfer des THW Attendorn im Einsatz. Der Spezialist für Wasseraufbereitung Alexander Erwes unterstützte als Teil der Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland (SEEBA) die internationalen Rettungsmaßnahmen vor Ort. 

Das schwere Erdbeben Ende Juni 2026 richtete im Norden des Landes massive Schäden an. Zahlreiche Gebäude stürzten ein, die Infrastruktur brach weitgehend zusammen. Innerhalb kürzester Zeit entsandte das THW ein 48-köpfiges Team nach Südamerika, um nach Verschütteten zu suchen und internationale Einsatzkräfte zu unterstützen. 

Gemeinsam mit Einsatzkräften aus verschiedenen Ländern koordinierte das Team komplexe Such- und Rettungsmaßnahmen in schwer zugänglichen Trümmerfeldern. Dabei arbeiteten die internationalen Teams eng zusammen, um möglichst schnell Ergebnisse zu erzielen und Gewissheit für betroffene Familien zu schaffen. 

Besonders beeindruckt zeigte sich Erwes nach seiner Rückkehr von der Zusammenarbeit vor Ort: 

„Ich war sehr beeindruckt, dass Teams aus so vielen Ländern in so kurzer Zeit koordiniert in einem so schwer betroffenen Bereich dieses starken Erdbebens Rettungsmaßnahmen durchführen können.“ 

Die SEEBA-Einheit ist auf Einsätze nach schweren Erdbeben spezialisiert und kann innerhalb weniger Stunden weltweit ausrücken. Neben moderner Technik kommen speziell ausgebildete Suchhunde zum Einsatz, die Überlebende in den Trümmern aufspüren. 

Nach mehreren Tagen intensiver Suche kehrten die Einsatzkräfte Anfang Juli nach Deutschland zurück. Auch wenn nicht immer Leben gerettet werden können, gilt der Einsatz als Erfolg. Die Helfer schaffen Klarheit über die Situation vor Ort und leisten einen wichtigen Beitrag für die weitere Hilfe im Katastrophengebiet. 

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