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Foto: Realschule

Helfen und ein Zeichen setzen – unter diesem Motto stand die vergangene Woche an der St.-Ursula-Realschule. Auf einen Aufruf der Schülervertretung hin wurden an drei Tagen Sachspenden gesammelt. “Und die Hilfsbereitschaft war überwältigend”, freute sich Rektorin Christiane Eickhoff.

20 große Kartons mit Hygieneartikeln und Lebensmitteln, jeweils für Babys, Kinder und Erwachsene, sowie noch einmal elf Kartons mit Schulmaterial wie Hefte, Blöcke, Stifte oder Mäppchen und außerdem 45 gebrauchte Schulrucksäcke oder Tornister wurden am Freitag (25.03.2022) auf dem Südhof der Schule zusammengetragen. Mit einem gemeinsamen Gottesdienst aller Schülerinnen und Schüler wurden die Hilfsgüter über die Mubea-Stiftung auf den Weg Richtung ukrainische Grenze gebracht.

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Bild: Realschule

Frieden – sieben Buchstaben, viele Wörter

Auch der Gottesdienst stand wortwörtlich im Zeichen des Friedens. Das Schulpastoral-Team um Rudolf Schmidt und Christiane Berthold bildete mit Schülerinnen und Schülern aus den Buchstaben des Wortes “Frieden” auf der Bühne weitere Wörter wie zum Beispiel “Frei”, “Friend” oder “Reden” und setzte sie in Bezug zur aktuellen Lage im Osten Europas.

Höhepunkt der Aktion war dann nach einem Countdown von Schülersprecherin Klara Beul der Start von über 100 (biologisch abbaubaren) Luftballons in den strahlend blauen Attendorner Himmel. In den ukrainischen Landesfarben Gelb und Blau oder in Form einer Friedenstaube und begleitet vom Lied “99 Luftballons” setzten die Ballons ein weithin sichtbares Zeichen der St.-Ursula-Realschule für den Frieden.

Starkes Gefühl einer gemeinsamen Aktion

“Auch wenn wir alle mit Maske zusammen waren, war es doch ein tolles Gefühl, mal wieder mit der gesamten Schulgemeinde aktiv zu sein”, freute sich Rudolf Schmidt, II. Konrektor. Und Rektorin Christiane Eickhoff bedankte sich “bei allen Schülerinnen, Schülern, im Besonderen der SV, allen Lehrerinnen und Lehrern für den Einsatz und dieses Zeichen für den Frieden sowie bei allen Familien für ihren Beitrag für Menschen in Not.”

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