170 Besucher bei Patientenveranstaltung in Olpe
Die Patientenveranstaltung „Beweglich bleiben – Arthrose an Hüfte, Knie und Daumen“ in Olpe zog rund 170 Interessierte an und bot wertvolle Einblicke in moderne Behandlungsmöglichkeiten bei Arthrose. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie umfassend Betroffene in Südwestfalen medizinisch begleitet werden – von konservativen Therapien bis zu hoch spezialisierten operativen Verfahren.

Als Referenten führten mit Dr. med. Alois Franz, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportverletzungen am St. Marien-Krankenhaus Siegen, Dr. med. Andrej Matthies, Oberarzt der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportverletzungen am St. Marien-Krankenhaus Siegen und Dr. med. Martin Schäfer, Chefarzt der Orthopädie, Unfall-, Wirbelsäulen- und Handchirurgie der GFO Kliniken Südwestfalen renommierte und erfahrene Fachärzte durch den Abend. Sie zeigten verständlich und praxisnah Ursachen, Diagnostik und moderne Therapieverfahren bei Arthrose auf – von konservativen Maßnahmen wie Physiotherapie, Infiltrationstherapie und Schmerzbehandlung bis hin zu operativen Eingriffen. Besonders im Fokus standen minimalinvasive Techniken, arthroskopische Verfahren sowie die Möglichkeiten der modernen Endoprothetik. Darüber hinaus informierten Physiotherapeutinnen und -therapeuten beider Häuser an einem Aktionsstand über Reha-Möglichkeiten.
Die Veranstaltung machte deutlich: Patientinnen und Patienten profitieren von einem eng vernetzten medizinischen Angebot der Krankenhäuser des GFO-Verbundes in Südwestfalen. Das Leistungsspektrum reicht von der Behandlung akuter Verletzungen über gelenkerhaltende Eingriffe bis hin zu komplexen Operationen bei fortgeschrittenem Gelenkverschleiß. Moderne Bildgebung, minimalinvasive OP-Techniken und individuell abgestimmte Nachbehandlungskonzepte sind dabei fester Bestandteil der Versorgung bei Beschwerden an Wirbelsäule, Händen, Schulter, Knie und Sprunggelenk.
Zur optimalen Versorgung, insbesondere bei fortgeschrittener Arthrose, trägt maßgeblich das zertifizierte Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung am St. Marien-Krankenhaus bei. Hier werden künstliche Hüft-, Knie-und Schultergelenke nach strengsten Qualitätskriterien implantiert. Interdisziplinäre Teams begleiten die Betroffenen von der präoperativen Beratung über den Eingriff bis hin zur strukturierten Nachsorge und Rehabilitation – mit dem Ziel, Schmerzen nachhaltig zu lindern und Mobilität zurückzugeben.
Die Referenten betonten während der Veranstaltung, wie wichtig eine individuelle Therapieplanung sei: „Nicht jede Arthrose muss sofort operiert werden. Entscheidend ist, gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten den richtigen Zeitpunkt und das passende Verfahren zu wählen.“
Die große Beteiligung zeigte eindrucksvoll, wie hoch das Interesse an wohnortnaher, qualitätsgesicherter Versorgung ist. Die Krankenhäusern des GFO-Verbunds in Südwestfalen bietet hierfür beste Voraussetzungen – mit moderner Infrastruktur, hoher fachlicher Spezialisierung und enger Zusammenarbeit der Standorte.

