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Die Bundesregierung hat bekanntlich zur Bekämpfung der coronabedingten Wirtschaftskrise ein umfangreiches Rettungsprogramm auf den Weg gebracht, wovon auch die Kommunen profitieren sollen. Ein nicht unerheblicher Teil der Mittel fließt dabei in einen Fördertopf „Klimaschutz“. Hiervon sollte auch die Hansestadt Attendorn Gebrauch machen, um sich den Anforderungen des anstehenden Klimawandels zu stellen.

Aus diesem Grund stellt die CDU den Antrag, alle Dach- und Fassadenwände, die sich in öffentlicher Hand befinden, zu erfassen und zu prüfen, inwieweit sie für den Einsatz von Photovoltaik genutzt werden können.

Rolf Schöpf, Umweltexperte der Christdemokraten fordert weiter: „ Bei zukünftigen Baugebieten wird sowohl in der Bauleitplanung, wie auch bei städtebaulichen Verträgen dafür Sorge getragen, dass regenerative Energien wie Solarthermie oder Photovoltaik zum Einsatz kommen.“

Auch Stefan Belke und Birgit Haberhauer – Kuschel pflichten dem CDU- Fraktionsvize bei:“ Hierzu ist ein Konzept zu entwickeln unter Berücksichtigung der anfallenden Fördertöpfe von EU, Bund und Land.“

Die CDU möchte in diesem Zusammenhang die Anforderung von Niedrigenergiestandards festschreiben unter Beachtung des neuen Gebäudeenergiegesetzes, das im kommenden Jahr zum Tragen kommt.

Die Stadt wird in diesem Zusammenhang konkret aufgefordert, ein Marktanreizprogramm zu entwickeln, das der Förderung von regenerativen Energien Vorschub leistet und dieses zu den Haushaltsplanberatungen vorstellen.

Rolf Schöpf möchte in diesem Zusammenhang auch erreichen, dass in den neu zu schaffenden Wohn- und Industriegebieten die Infrastruktur für E-Mobilität berücksichtigt wird. Außerdem betont er die Wichtigkeit von zentralen Plätzen mit großen Bäumen und ansprechendem Grün sowie die Versiegelung des Niederschlagwassers vor Ort.

„Erste Ergebnisse“, so erhofft Schöpf,“ sollten im letzten Sitzungsblock vor den Kommunalwahlen vorliegen.“

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