Vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Lage kamen jetzt  der Geschäftsführer der Katholischen Hospitalgesellschaft Südwestfalen gGmbH als Träger der Krankenhäuser in Olpe und Lennestadt Johannes Schmitz und der Geschäftsführer der Helios Klinik Attendorn Dr. Volker Seifarth mit dem Leiter des Krisenstabes Kreisdirektor Theo Melcher zu einem Abstimmungsgespräch zusammen. Insbesondere ging es darum, gemeinsames Vorgehen abzusprechen und Vorbereitungen zu treffen, für den Fall, dass die Zahl von schwer erkrankten Corona-Patienten steigen sollte.

In diesem Zusammenhang verfassten die Teilnehmer einen Appell, mit dem sie sich an die Bevölkerung im Kreis Olpe wenden.

„Die Strategie von Bund und Land, die Zahl der Infektionen mit dem Corona-Virus zu strecken, hat die Zielsetzung, eine ansonsten drohende Überbelastung des Gesundheitssystems zu vermeiden. Kritisch in diesem Zusammenhang ist die Versorgung von Personen mit schweren Atemwegserkrankungen, die einer intensivmedizinischen Behandlung oder gar künstlichen Beatmung bedürfen. Die Krankenhäuser im Kreis Olpe, wie im Übrigen im gesamten Land, bereiten sich auf steigende Fallzahlen vor. Dazu gehören insbesondere die Ausweitung intensivmedizinischer Kapazitäten und die Bereitstellung zusätzlicher Beatmungsplätze. Der Erfolg aller Maßnahmen auf Ebene der Krankenhäuser wie des öffentlichen Gesundheitsdienstes hängt jedoch entscheidend davon ab, die Zahl der zu versorgenden Patienten jederzeit so gering zu halten, dass deren Versorgung auch gewährleistet werden kann. Es ergeht daher der dringende Appell, soziale Kontakte einzuschränken und die dazu ergangenen Empfehlungen und Verbote zu beachten. Nur, wenn sich alle daran halten, können ältere Menschen und Vorerkrankte vor schweren Folgen wirklich auch bewahrt werden.“

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