Am 26. Februar 2020 um 17:00 Uhr spricht Dr. Daniela Mettal-Minski, Chefärztin Internistische Rheumatologie, über das Thema „Rheuma und Sport“. Die Veranstaltung findet im Großen Saal der Helios Klinik Attendorn statt und ist kostenlos. Gerne beantwortet Dr. Mettal-Minski Fragen des Publikums nach dem Vortrag.

Dr. Daniela Mettal-Minski, Chefärztin Internistische Rheumatologie, Helios Klinik Attendorn (Foto: Helios)

Regelmäßige Bewegung ist für jeden von uns wichtig. Das gilt aber besonders für Patienten mit rheumatischen Erkrankungen, denn Bewegung und ein an die jeweilige Krankheitssituation angepasster Sport ist ein wesentlicher Bestandteil im Kampf gegen steife und unbewegliche Gelenke.

Bewegung beeinflusst den Krankheitsverlauf in vielerlei Hinsicht positiv. Sie fördert die Gelenkfunktionen, verzögert den Krankheitsverlauf, wirkt schmerzlindernd, beugt dem Knochenschwund (= Osteoporose) vor, verbessert die Herz-Kreislauf-Funktion, baut Übergewicht ab und verbessert den Schlaf.

Die Lebensqualität und Zufriedenheit wird durch eine regelmäßige körperliche Bewegung deutlich besser. Daher sind neben Medikamenten und Krankengymnastik auch Sport und Bewegung wichtigster Bestandteil des Behandlungsplans bei Patienten mit einer rheumatischen Erkrankung.

Sportarten mit langsamen Bewegungsabläufen, bei denen alle Gelenke schonend bewegt und die Muskeln gestärkt werden, sind besonders empfehlenswert. Dazu gehören vor allem Schwimmen, Radfahren, Yoga, Pilates, Skilanglauf, Tanzen und Nordic Walking.

Abzuraten ist von Sportarten mit schnellen Stoß- und Schlagbewegungen und hohem Verletzungsrisiko wie Tennis, Fußball und Handball.

Im akuten entzündlichen Erkrankungsschub sollten die Aktivitäten generell reduziert werden.

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