Donnerstag, 03. April 2025

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Atten­dorn für jüdi­sches Leben

Zwei Tage vor dem Holo­caust­ge­denk­tag setz­ten die Atten­dor­ner Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ein kla­res Zei­chen gegen Anti­se­mi­tis­mus und Ras­sis­mus. Initi­iert von der CDU Atten­dorn hat­ten die im Rat ver­tre­te­nen Par­tei­en zu einer Soli­da­ri­täts­ver­an­stal­tung für jüdi­sches Leben, Frie­den und Tole­ranz auf­ge­ru­fen.

„Wir wol­len uns zur Wach­sam­keit moti­vie­ren“, begrün­de­te David Tofo­te, Ideen­ge­ber und Vor­sit­zen­der der Jun­gen Uni­on Atten­dorn, die Initia­ti­ve. CDU-Stadt­ver­bands­vor­sit­zen­de Dr. Frie­de­ri­ke Brod­hun ergänz­te: „Mit der über­wäl­ti­gen­den Betei­li­gung von über 300 Leu­ten hat­ten wir bei Beginn unse­rer Pla­nun­gen im Herbst nicht gerech­net.“ Bei einem kur­zen Stadt­rund­gang zu den jüdisch-his­to­ri­schen Orten berich­te­ten Tom Klei­ne und Wolf­gang Dröp­per von der Initia­ti­ve „Jüdisch in Atten­dorn“ vom Leben der Atten­dor­ner Jüdin­nen und Juden. Sie erzähl­ten vom Schick­sal der Fami­li­en im Holo­caust, brach­ten auch die Men­ge mit jüdi­schen Wit­zen zum Lachen.

Ver­tre­ter der Atten­dor­ner Par­tei­en CDU, FDP, Grü­ne, SPD und UWG sowie der Bür­ger­meis­ter posi­tio­nier­ten sich anschlie­ßend deut­lich in State­ments für Frie­den, Tole­ranz und für unse­re frei­heit­lich-demo­kra­ti­schen Grund­wer­te. Musi­ka­lisch beglei­te­te die Musik­schu­le Atten­dorn den Abend. Beim abschlie­ßen­den Stück stimm­ten vie­le ein und san­gen „Hevenu Shalom Ale­chem“ mit.

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