Das markante Gebäude am Bahnhof, das neu errichtete Bürgerhaus der Hansestadt Attendorn, wird „Alter Bahnhof“ heißen. Ergänzt wird der Name um den Zusatz „Jugend.Kultur.Begegnung.“. Das ist das Ergebnis des ausgerufenen Namenswettbewerbs.

Der im Februar aufgerufene Wettbewerb hatte ein klares Ziel: Für das Objekt sollte ein prägnanter und unverwechselbarer Name gefunden werden. Dies sei gelungen, ist sich die zehnköpfige Jury sicher, die unter insgesamt 358 Namensvorschlägen ausgewählt hat. Die Vertreter der Politik, des Seniorenrates, des Jugendparlaments, des Vereins „Alter Bahnhof e.V.“, des Jugendzentrums, des Kulturrings und Bürgermeister Christian Pospischil hatten sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. Nach einer Vorauswahl von fünf Namen je Jurymitglied wurden Punkte verteilt und angeregt darüber diskutiert, welcher Name dem Gebäude und seinen Nutzungsmöglichkeiten gerecht werden würde.

Schließlich fiel die Entscheidung auf den beinahe schon vertrauten Namen für das prägende Objekt am Bahnhof. Das Bürgerhaus soll „Alter Bahnhof“ heißen, ergänzt um das Attribut „Jugend.Kultur.Begegnung.“, das die Jury gemeinsam überlegt hat. „Wenn ich sage, dass ich heute Abend zum ‚Alten Bahnhof‘ gehe, weiß jeder Bescheid. Und in dem vollständigen Namen findet sich Jung und Alt wieder, da muss man nicht viel erklären,“ findet Sarah Sinzig, die sich als Jurymitglied vom Jugendparlament eingebracht hatte.

Dass der Name „Alter Bahnhof“ auch bei den Attendornerinnen und Attendornern auf breite Zustimmung stößt, zeigt sich zudem an der Zahl der Preisträger. Kein anderer Name erhielt so viele Stimmen und wurde darüber hinaus mit genau gleicher Schreibweise genannt. Die Preisträger Sabine Berndt, Jochen Goerdt und Ute Laufenberg sowie ein weiterer Gewinner dürfen sich nun jeweils über einen 100-Euro-HanseSCHECK freuen. Fünf weitere Sachpreise wurden an Ernst Josef Schmidt, Sandra Letz. Jessica Vollmerhaus, Tobias König und Birgit Jünemann verlost.

Bis zur Eröffnung im Sommer soll ein Schriftzug mit dem Namen am neuen Gebäude angebracht werden. „Und dann werden wir den ‚Alten Bahnhof‘ mit neuem Leben füllen“, freut sich Bürgermeister Christian Pospischil.

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