Bürgermeister Pospischil konnte sich selber ein Bild
von den Tätigkeiten eines Landwirtes machen
(Foto: SPD Fraktion Attendorn)

Der SPD-Bürgermeister-Kandidat besuchte im Rahmen seiner Dörfertour zusammen mit den Stadtverordneten Kevin Risch und Wolfgang Langenohl den Hof von Familie Kaiser in Keseberg und konnte selbst einen Einblick in die Tätigkeiten eines Landwirts gewinnen. So ging es auf die Weide, um die Kühe in den Stall zu treiben. Anschließend wurden die Kühe gemolken und die Kälber gefüttert. „Das war mal eine ganz andere Erfahrung für mich. Vor allem aber ist mir im Gespräch mit Familie Kaiser bewusst geworden, dass es für unsere Landwirte momentan nicht so einfach ist“, so Christian Pospischil im Anschluss an den Besuch. Es sei ihm deutlich geworden, wie wichtig Landwirtschaft im Allgemeinen für die Stadt Attendorn sei. Man müsse prüfen, wie man hier das öffentlich herausstellen könne. So wurde darüber diskutiert, wie in Zukunft verstärkt heimische Produkte in Attendorn vermarktet und verkauft werden könnten. Auch sei eine bessere Anbindung des Hofes an den Milchweg, z. B. mit einer Aussichtsbank und einem Hinweisschild, in naher Zukunft sicherlich umsetzbar.

Danach ging es nach Windhausen, wo die Besuchergruppe zunächst von Mitgliedern des Schützenvorstandes in der Schützenhalle freundlich begrüßt wurden. Dort diskutierte man gemeinsam weitere Anliegen der Windhauser, u. a. auch die aufkommende Problematik an der Flüchtlingsunterkunft, welche die Gruppe gemeinsam spontan begutachtete, bevor es über den Dorfplatz zur Dorfschänke ging.

In Windhausen begutachtete Christian Pospischil den
Dorfplatz, bevor es zur Diskussion über weitere
Anliegen in die Schützenhalle ging
(Foto: SPD Fraktion Attendorn)

SPD-Kandidat Kevin Risch, zeigte sich zufrieden über den Besuch des Bürgermeisters: „Ich freue mich, dass der Bürgermeister noch einmal nach Windhausen gekommen ist, obwohl er alle zwei Jahre bei Dorfversammlungen in der Schützenhalle vor Ort war. So konnte er immer die Anliegen der Windhauser aus erster Hand erfahren und mit in das Rathaus nehmen.“ Viele Dinge seien erreicht worden und dank verschiedener Fördermöglichkeiten umgesetzt worden, u. a. die Sitzmöglichkeiten am Schützenplatz, die Erneuerung des Dorfplatzes, die Geschwindigkeitsplays für Lichtringhausen und Windhausen sowie vor allem die Vorbereitung des Neubaugebiets. Wenn man es jetzt noch schaffen würde, die Förderung für die Dorfgemeinschaftshallen in Attendorn zu erhöhen, könnte man etwas ganz Konkretes für die Dörfer tun. Die Hallen, die von Vereinen und Ehrenamtlichen unterhalten werden, leisten einen ganz wichtigen Beitrag für das soziale Miteinander. Man müsse allerdings den nächsten Haushalt angesichts der Einbußen bei der Gewerbesteuer realistisch betrachten.

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