„Wir müssen dringend etwas für E-Mobilität tun, damit wir Jugendlichen so zu mehr Unabhängigkeit in unserer ländlichen Region verhelfen können“, so Luis Garcia, SPD-Stadtverordneter, der diesen Antrag federführend in die Fraktion eingebracht hat.

Für junge Menschen habe sich die Mobilität und der Individualverkehr enorm verändert, denn schon mit 14 Jahren kann man heutzutage den ersten Führerschein erwerben. Gleichzeitig könne man durch Ausweitung der Elektromobilität die Parksituation in der Innenstadt entspannen und zu einer Verringerung der Schadstoffemissionen sowie zur Lärmminderung beitragen. Daher hat die SPD-Fraktion den Antrag in die politische Beratung eingebracht, den Bürgermeister zu beauftragen, ein Programm zur Förderung der Elektromobilität (z.B. Lasten-Pedelecs sowie zwei- und dreirädrige Elektrofahrzeuge) aufzusetzen.

„Wir möchten zunächst 30.000 Euro für Förderanträge im Haushalt bereitstellen und nach einem Jahr evaluieren, inwieweit der Anreiz hilft, die Nutzung von Elektromobilität auszuweiten“, so Gregor Stuhldreier, Mitinitiator des Antrags. „Mittelfristig“, so Luis Garcia weiter, könne „das Förderprogramm auch helfen, den Anteil der Zweitwagen in Haushalten zu reduzieren und durch umweltfreundlichere Alternativen zu ersetzen.“ Dadurch könne auch in Wohngebieten eine Entspannung der oftmals unübersichtlichen Parksituation erreicht werden.

Die SPD-Fraktion freut sich auf eine fraktionsübergreifende Diskussion zum Thema in den Ausschüssen nach der Sommerpause. Gerne nimmt die SPD schon jetzt Meinungen aus der Bevölkerung entgegen, um sich konstruktiv mit den unterschiedlichen Sichtweisen auseinanderzusetzen.

Gern über das Kontaktformular auf der Webseite (https://www.spd-attendorn.de/kontakt/), bei Facebook, Twitter oder Instagram oder in persönlichen Gesprächen, telefonisch oder per E-Mail bei den jeweiligen Wahlkreisvertretern.

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