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Gemeinschaft, Austausch und gesellschaftliche Verantwortung im Mittelpunkt

55 Gäste auf der Eremitage

Das fünfte Gebetsfrühstück des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) Siegen e.V. auf der Eremitage in Siegen war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. Insgesamt 55 Gäste waren der Einladung gefolgt und erlebten einen inspirierenden Vormittag mit geistlichen Impulsen, Musik, Begegnung und einem wichtigen gesellschaftlichen Thema.

gebetsfruhstuck kapelle
Foto: SkF Siegen

Musikalisch wurde die Veranstaltung vom Heimatverein Netphenland bereichert. Mit Mandoline, Geige und zwei Gitarren sorgten die Musikerinnen und Musiker für eine besondere Atmosphäre und begleiteten das Gebetsfrühstück stimmungsvoll. Die musikalischen Beiträge verliehen der Veranstaltung einen feierlichen und zugleich herzlichen Rahmen.

Den geistlichen Impuls gestaltete Schwester Elisabeth, die für das Hospiz auf der Eremitage verantwortlich ist. Den abschließenden geistlichen Segen spendete Pfarrer Ludwig Reffelmann, der zum Ende des Monats in den Ruhestand verabschiedet wird.

Im Mittelpunkt des diesjährigen Gebetsfrühstücks stand das Thema „Gewalt darf kein Zuhause haben“. Im Interview mit der Moderatorin Beate Schmiess, Vorstandsmitglied des SkF Siegen e.V., berichtete die Erste Kriminalhauptkommissarin Susanne Otto eindrucksvoll über ihre Erfahrungen aus polizeilicher Sicht. Dabei machte sie deutlich, wie wichtig Prävention, Sensibilisierung und Unterstützung für Betroffene von Gewalt sind.

Ein besonderer Moment der Veranstaltung war die Verabschiedung von Pfarrer Ludwig Reffelmann. Als langjähriger geistlicher Beirat und Vorstandsmitglied des SkF Siegen e.V. hat er die Arbeit des Vereins über viele Jahre hinweg mit großem Engagement begleitet und geprägt. Die Verantwortlichen dankten ihm herzlich für seinen Einsatz. Gleichzeitig wurde bekanntgegeben, dass Frau Irmtraud von Plettenberg zum 1. Juli die Nachfolge als geistliche Beirätin im Vorstand des SkF Siegen e.V. übernehmen wird.

Begrüßt wurden zudem zwei neue Mitarbeiterinnen des Vereins: Carolin Schmidt, die künftig im Betreuungsverein tätig sein wird, sowie Lena Röcher, die die allgemeine Verwaltung des SkF Siegen e.V. unterstützt. Beide erhielten als Zeichen der Wertschätzung einen Blumenstrauß.

Eine besondere Anerkennung erhielten außerdem Marie-Luise Tigges aus dem Erzbistum Paderborn, die eigens zur Veranstaltung ins Siegerland angereist war, sowie Dorothee Ross-Henrich, die den SkF Siegen seit vielen Jahren unterstützt. Als Dankeschön überreichte Geschäftsführer Wolfgang Langenohl beiden einen Regenschirm des SkF Siegen e.V.

In seiner Ansprache informierte Geschäftsführer Wolfgang Langenohl über aktuelle Entwicklungen und zukünftige Projekte des Vereins. So plant der SkF ein neues Angebot nach § 41 SGB VIII zur Unterstützung junger Erwachsener. Darüber hinaus sollen sechs Wohnplätze für Mädchen geschaffen werden. Auch die Idee eines Mutter-Kind-Hauses wird weiterhin verfolgt. In diesem Zusammenhang bat Langenohl um Hinweise auf geeignete Immobilien. Bereits während der Veranstaltung ergab sich daraus ein erster konkreter Kontakt: In Kürze wird ein Gespräch zwischen der Geschäftsführerin des Studierendenwerks der Universität Siegen und dem Geschäftsführer des SkF Siegen e.V. stattfinden.

Nach der Andacht kamen die Gäste im Garten der Eremitage zu einem gemeinsamen Frühstück zusammen. Bei Kaffee, Brötchen und zahlreichen Gesprächen stand der persönliche Austausch im Vordergrund. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, bestehende Kontakte zu pflegen, neue Netzwerke zu knüpfen und sich über die vielfältigen Angebote des SkF Siegen zu informieren.

Der SkF Siegen e.V. zeigte sich mit der Resonanz sehr zufrieden. Das Gebetsfrühstück habe sich inzwischen zu einem wichtigen Treffpunkt entwickelt, um Menschen miteinander zu verbinden, bestehende Netzwerke zu stärken, neue Kontakte entstehen zu lassen und über die Arbeit des Vereins zu informieren.

Die Vorfreude auf das sechste Gebetsfrühstück im kommenden Jahr ist bereits groß.

Der SkF Siegen e.V. ist im sozialen Bereich eine wichtige Stütze für die Gesellschaft. Er unterstützt Menschen in Not und bietet Beratung und Begleitung in vielfältigen Lebenslagen an. Die Arbeit des SkF in Siegen wird getragen von einem hohen fachlichen Anspruch, der sichere Räume schafft, in denen Kinder, Jugendliche, Frauen und Familien, unabhängig von ihrer Nationalität, Geschlecht, Religionszugehörigkeit und finanzieller Lage, offene und wertschätzende Begegnung und Hilfestellung erfahren.

Weitere Informationen unter www.skf-siegen.de

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