Rivius Gymnasium konzertiert mit Alumni und der Musikschule Attendorn
von Nina Wittmann
Am 19. und 20. Mai 2026 fanden in der Aula des Rivius Gymnasiums zwei stimmungsvolle Orchesterkonzerte statt. Schülerinnen und Schüler des Musikprojektkurses der Stufe Q1 organisierten mit ihrer Kurslehrerin Katharina Quast die beiden Auftritte.
In der voll besetzten Aula des Rivius Gymnasiums durften die Besucherinnen und Besucher an beiden Abenden ein vielseitiges und bunt gemischtes Musik-Programm erleben, das durch Kunstwerke bereichert wurde, die der EF-Kunst-Grundkurs unter der Leitung von Herrn Gülker gemalt hatte und die wechselnd zu den Stücken auf eine Leinwand projiziert wurden.
Durch das Programm führten die beiden Moderatorinnen Lena Ehm und Mia Kellermeyer. Den Auftakt machte das Klassenorchester 5 unter der Leitung von Marike Stadermann. Die Streicher spielten eine charmante Darbietung des deutschen Volks- und Kinderlieds „Lightly Row (Hänschen klein)“.
Direkt im Anschluss übernahm das Klassenorchester 6, geleitet von Anja Gülker, das Rampenlicht. Ein „Gänsehaut-Moment“ war der Filmklassiker „He’s a pirate“, womit die Sechstklässler echte Abenteuerlust in der Aula erzeugten.
Im weiteren Verlauf des Abends präsentierte das Juniorstreichorchester mit Gabriele Maier sein Können. Sie glänzten mit Rossinis „Wilhelm Tell Ouvertüre“, ein berühmtes Meisterwerk der klassischen Musik.
Das feierliche Finale läutete das Schulorchester unter der Leitung von Katharina Quast ein. Mystisch und traumhaft wurde es bei dem Werk „Songs of Sanctuary, Adiemus“, untermalt mit einem Querflöten Solo, intoniert von Emma Köllner. Einen besonderen Höhepunkt stellte das rasante und schwungvolle Solostück „Erinnerung an Zirkus Renz“ dar. Hierbei beeindruckte Maximilian Voss auf dem Xylophon. Mitreißend und voller Spielfreude präsentierte das Schulorchester anschließend den Klassiker „The Lord of the dance“, welchen Eric Greitemann mit einem Geigen-Solo eröffnete. Den krönenden Abschluss des Konzertprogramms bildete das Werk „Land of thousand dances“, welches durch ein kraftvolles Drumset-Solo, gespielt von Simon Ortmann, bestach.
Einen besonderen Glanzpunkt stellte die Zugabe mit dem Stück „Baba Yetu“ dar, bei dem Jan Wittmann die volle Bandbreite seines Könnens auf dem Konzertflügel der voll besetzten Rivius Aula ausschöpfte und ein gefühlvolles Solo improvisierte.
Das Publikum belohnte die Musikerinnen und Musiker mit langanhaltendem Applaus. Die Resonanz der Konzerte war überwältigend, sodass alle Beteiligten voller Stolz auf zwei erfolgreiche Konzertabende zurückblicken können.


