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Erasmus+-Projekt:

Dänische Schüler und Rivianer entwickeln gemeinsame App

Ein Hauch von Internationalität wehte im März durch die Flure des Rivius Gymnasiums: Nachdem die Attendorner Schülergruppe der AG „Building Bridges“ im letzten Oktober zu Gast im dänischen Aalborg war, konnten wir nun die dänischen Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern im Rivius Gymnasium begrüßen und den Schulalltag für einige Tage in ein lebendiges europäisches Projekt verwandeln.

Im Mittelpunkt des Austauschs stand die gemeinsame Arbeit in internationalen Kleingruppen. Deutsche und dänische Jugendliche entwickelten dabei eine App, die sich mit der Partizipation junger Menschen in beiden Städten beschäftigt. Ziel war es, Wege aufzuzeigen, wie Jugendliche stärker in gesellschaftliche und schulische Entscheidungsprozesse eingebunden werden können. Mit viel Kreativität, technischem Geschick und spannenden Diskussionen entstanden dabei innovative Ansätze. Demokratisch wurde am Ende darüber abgestimmt, mit welcher App nun gemeinsam weitergearbeitet werden soll. So konnten alle Schülerinnen und Schüler nicht nur über die Demokratie nachdenken und diskutieren, sondern auf ihr eigenes Projekt anwenden.

projektarbeit im rivius gymnasium mit schulern aus aalborg
Projektarbeit im Rivius Gymnasium mit Schülern aus Aalborg (Foto: RGA)

Neben der digitalen Arbeit widmeten sich die Gruppen auch praktischen Projekten vor Ort. So wurden Ideen zur Verbesserung und Verschönerung des sogenannten „grünen Klassenzimmers“ entwickelt oder ein Demokratiespaziergang für die Stadt Attendorn entworfen.

Ein besonderes Highlight war der gemeinsame Ausflug nach Köln. Dort besuchten alle gemeinsam ein Kunstmuseum, in dem sie sich mit der Verbindung von Kunst und Demokratie auseinandersetzten. Die Exponate regten zum Nachdenken an und boten eine neue Perspektive auf gesellschaftliche Themen.

Neben dem offiziellen Programm blieb ausreichend Zeit für persönliche Begegnungen. Beim gemeinsamen Essen, in Gesprächen und bei Freizeitaktivitäten lernten sich die Jugendlichen besser kennen, tauschten Erfahrungen aus und gewannen Einblicke in die jeweils andere Kultur. Viele blickten dabei über ihren eigenen Horizont hinaus und knüpften neue Freundschaften.

Der Schüleraustausch zeigte eindrucksvoll, wie wertvoll internationale Begegnungen sind: Sie fördern nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern auch Offenheit, Verständnis und Zusammenhalt über Ländergrenzen hinweg. Genau das fördert demokratische Teilhabe.

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