Sonntag, 15. Februar 2026

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Eine Bühne für junge Demokraten

St.-Ursula-Gymnasiasten unter den Preisträgern beim Schulwettbewerb

Am 30. Januar 2026 fand in der Mercatorhalle in Duisburg die Preisverleihung des Demokratie Schulwettbewerbs statt, der sich mit den Kommunalwahlen am 14. September 2025 beschäftigt hatte. Ziel des Wettbewerbs war es, kreative und zeitgemäße Wege zu entwickeln, um junge Erstwählerinnen und Erstwähler für Demokratie und politische Beteiligung zu begeistern. Die Jury bestand ausschließlich aus Influencerinnen und Influencern. Unterstützt wurde der Wettbewerb vom Präsidenten des Landtags NRW, dem Schulministerium und dem Oberbürgermeister der Stadt Duisburg.

Auch die AG „Demokratie entdecken“ des St.-Ursula-Gymnasiums unter Leitung von Stephanie Büdenbender und Jonas Quint hatte sich mit 24 Schülerinnen und Schülern daran beteiligt. Hanna Krosl, Maria Munno, Merle Nicklaus, Antonia Schulte und Jannes Fiefhaus aus der Jgst. EF vertraten die AG bei der Siegerehrung, zu der rund 600 gespannte Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichsten Schulen eingeladen waren.

Bei der Auszeichnung der fünf besten Wettbewerbsbeiträge belegte die erst kürzlich gegründete AG mit ihrem Beitrag den 5. Platz. Die Ehrung übernahm der Pädagoge und Aktivist Burak Yilmaz, der seit 2019 Botschafter des Bündnisses für Demokratie und Toleranz ist. Durch seine direkte Art und den Hinweis, dass er selbst eine katholische Privatschule besucht hatte, entstand ein Moment, der zeigte, wie nahbar solche Begegnungen sein können.

Vor der Preisverleihung lud ein Markt der Möglichkeiten zum Austausch ein. An zahlreichen Ständen wurde diskutiert, informiert und ausprobiert. Themen wie Demokratie, Wahlen und Mitbestimmung standen im Mittelpunkt. Der Austausch zeigte eindrucksvoll, wie groß das Interesse junger Menschen an politischen Themen ist, wenn man ihnen Raum gibt.

Am Ende des Tages nahm die Gruppe vom St.-Ursula-Gymnasium vor allem inspirierende Gespräche, neue Blickwinkel und das gute Gefühl mit, Teil eines Projekts gewesen zu sein, das junge Menschen ernst nimmt und ihnen eine Bühne gibt.

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