Freitag, 04. April 2025

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Regel­mä­ßi­ger Aus­tausch von Land­rat und Kir­chen­ver­tre­tern

Im Vor­jahr fand nach der Coro­na-Aus­zeit erst­mals der gemein­sa­me Gedan­ken­aus­tausch statt, nun folg­te die Fort­set­zung: Land­rat Mar­co Voge war mit Dr. Chris­tof Gro­te, Super­in­ten­dent des Evan­ge­li­schen Kir­chen­krei­ses Lüden­scheid-Plet­ten­berg, Sabi­ne Reh­bein, Geschäfts­füh­re­rin des Ver­eins für Vor­mund­schaf­ten & Betreu­un­gen im Evan­ge­li­schen Kir­chen­kreis Lüden­scheid-Plet­ten­berg, Patrick Schnell, Dechant des katho­li­schen Kreis­de­ka­nats Alte­na-Lüden­scheid sowie Andre­as Schul­te, Dechant des katho­li­schen Kreis­de­ka­nats Mär­ki­sches Sau­er­land, im Aus­tausch über aktu­el­le gesell­schafts­po­li­ti­sche The­men und mehr. Auf Ein­la­dung von Super­in­ten­dent Dr. Chris­tof Gro­te fand der Gedan­ken­aus­tausch dies­mal im „Haus der Evan­ge­li­schen Kir­che“ in Lüden­scheid statt. Dabei stell­te Geschäfts­füh­re­rin Sabi­ne Reh­bein die Arbeit des Ver­eins für Vor­mund­schaf­ten und Betreu­un­gen im Evan­ge­li­schen Kir­chen­kreis Lüden­scheid-Plet­ten­berg vor. Acht haupt­amt­li­che Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter und rund 200 ehren­amt­li­che Hel­fe­rin­nen und Hel­fer bera­ten Betrof­fe­ne und deren Ange­hö­ri­ge. Sie üben die gesetz­li­che Betreu­ung für mehr als 800 Men­schen im süd­li­chen Mär­ki­schen Kreis aus.

Die Bestel­lung einer gesetz­li­chen Betreu­ung kann ver­mie­den wer­den, indem recht­zei­tig einem Men­schen des Ver­trau­ens eine Vor­sor­ge­voll­macht erteilt wird, berich­te­te Sabi­ne Reh­bein. In einer Vor­sor­ge-Voll­macht kann bestimmt wer­den, wer im Bedarfs­fall die eige­nen Ange­le­gen­hei­ten regeln soll, wer einen bei­spiels­wei­se gegen­über Behör­den ver­tre­ten soll, wer über das Auf­ent­halts­recht ent­schei­den kann oder die Ver­mö­gens­ver­wal­tung über­nimmt. Im Mit­tel­punkt des anschlie­ßen­den Gesprächs stan­den aktu­el­le gesell­schafts­po­li­ti­sche Ereig­nis­se. Gemein­sa­mes Ziel sind regel­mä­ßi­ge Aus­tau­sche zwi­schen Poli­tik und Kir­che. Wei­te­re The­men waren die
För­de­rung des Ehren­am­tes sowie die Stär­kung des gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halts als Grund­la­ge unse­res demo­kra­ti­schen und sozia­len Gemein­we­sens.

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