Freitag, 04. April 2025

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Tol­ler Erfolg für Ben­ja­min Sel­ter beim Enga­di­ner Nacht­lauf

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Ben­ja­min Sel­ter beim Enga­di­ner Nach­lauf (Foto: pri­vat)

Er war erst in der Nacht zuvor ange­kom­men. Nach einer nicht ganz ein­fa­chen Fahrt im Schnee­trei­ben über den Julier­pass konn­te sich der 27-jäh­ri­ge Atten­dor­ner Aus­nah­me­läu­fer schließ­lich noch nach­mel­den für die sechs­te  Aus­ga­be des inter­na­tio­na­len Enga­di­ner Nacht­laufs.

Ben­ja­min Sel­ter vom TV Atten­dorn und Mit­glied im Bruse Sau­er­land Ski Team, nor­ma­ler­wei­se im Eli­te­feld am Start, muss­te aller­dings auf­grund der spä­ten Mel­dung im stark besetz­ten Läu­fer­feld die­ses Mal ganz hin­ten Auf­stel­lung neh­men im Start­be­reich von La Punt. 17 Kilo­me­ter, durch­ge­hend leicht anstei­gend hin­auf nach Pont­resi­na lau­te­te die Vor­ga­be der Orga­ni­sa­to­ren.

Es hat­te viel Neu­schnee gege­ben in den vor­an­ge­gan­ge­nen Tagen und hat­te für eine recht stump­fe Loi­pe gesorgt. Zudem war es der ers­te Lauf nach dem Ver­bot der schnel­len Flour­wach­se. „Eine aus öko­lo­gi­scher Sicht über­aus sinn­vol­le Maß­nah­me“, so Sel­ter, für den der Wett­kampf mit völ­lig ande­ren Wach­sen so auch einen gewis­sen expe­ri­men­tel­len Cha­rak­ter auf­wies.

Pünkt­lich um 19 Uhr ertön­te dann das Start­si­gnal und rund 800 Läu­fer beweg­ten sich im Schein ihrer Stirn­lam­pen wie ein rie­si­ger leuch­ten­der Lind­wurm Rich­tung Pont­resi­na. „Es war schon hart und erfor­der­te höchs­te Kon­zen­tra­ti­on im Dun­keln bei zum Teil engen Stre­cken­ver­hält­nis­sen von hin­ten anzu­grei­fen.“, so Ben­ja­min Sel­ter wei­ter. Mit einem rich­tig guten Flow gelang es dem Lehr­amts­re­fe­ren­dar schließ­lich sen­sa­tio­nell auf den 17 Kilo­me­tern rund 700 Ath­le­ten zu über­ho­len und in einer Zeit von 48 Minu­ten in Pont­resi­na zu finis­hen. Rang 39 in der Gesamt­wer­tung und Platz 7 bei den Her­ren der all­ge­mei­nen Klas­se doku­men­tier­ten schon einen abso­lut gelun­ge­nen Lauf. „Sehr beein­dru­ckend aber war auch der Emp­fang im Dunk­len im Ziel­be­reich mit Licht­spie­len, Fackeln und einer rie­si­gen Zuschau­er­ku­lis­se,“ so Sel­ter abschlie­ßend.

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