Donnerstag, 03. April 2025

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Telemed@ATN: Pati­en­ten tes­ten Vital­da­ten­mo­ni­to­ring

Im Novem­ber ist mit dem Pro­jekt „Vital­da­ten­mo­ni­to­ring“ die im Som­mer 2022 gestar­te­te Pro­jekt­stu­die Telemed@ATN in die fina­le Pro­jekt­pha­se gegan­gen. Ins­ge­samt 20 aus­ge­wähl­te Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten haben sich in den teil­neh­men­den Haus­arzt­pra­xen in Atten­dorn betei­ligt.

Jeweils zehn Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten der bei­den teil­neh­men­den Gemein­schafts­pra­xen Dres. med. Lau­fen­berg & Schul­ze und Dres. med. Rus­te­mey­er & Fal­ke wur­den von den Ärz­tin­nen und Ärz­ten für das For­schungs­vor­ha­ben aus­ge­wählt. Die Atten­dor­ner Medi­zi­ne­rin­nen und Medi­zi­ner leg­ten im Vor­feld indi­vi­du­ell für jede Per­son fest, wel­che Vital­wer­te eine Woche lang gemes­sen wer­den sol­len.

Die ers­ten fünf Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten der Gemein­schafts­pra­xis Dres. med. Rus­te­mey­er & Fal­ke haben mit dem sie­ben­tä­gi­gen Moni­to­ring bereits im. Novem­ber begon­nen. Eine Woche spä­ter wur­den die Gerä­te zurück­ge­bracht, des­in­fi­ziert und wei­te­ren fünf Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten für eine Woche mit­ge­ge­ben.

Im Anschluss dar­an tes­te­te die Pra­xis Dres. med. Lau­fen­berg & Schul­ze das Vital­da­ten­mo­ni­to­ring im Zeit­raum von zwei Wochen mit zehn Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten.

Aus­wer­tung des Vital­da­ten­mo­ni­to­ring

Für die Ana­ly­se der Erkennt­nis­se wird neben den Rück­mel­dun­gen der Pro­ban­din­nen und Pro­ban­den auch das Feed­back sei­tens der bei­den Gemein­schafts­pra­xen ein­be­zo­gen. Die Erfah­run­gen der Test­pha­se sol­len Auf­schluss dar­über geben, inwie­weit digi­ta­le, tele­me­di­zi­ni­sche Ansät­ze die gesund­heit­li­che Ver­sor­gung in der Han­se­stadt Atten­dorn unter­stüt­zen kön­nen.

Han­se­stadt Atten­dorn freut sich über den Fort­gang des Pro­jekts

Für die Han­se­stadt Atten­dorn, die die Umset­zung der Stu­die Telemed@ATN vor Ort finan­ziert, sind die Ergeb­nis­se von gro­ßer Bedeu­tung. So erhofft sich auch Bür­ger­meis­ter Chris­ti­an Pospi­schil, dass durch die Ent­las­tung des medi­zi­ni­schen Per­so­nals in den Arzt­pra­xen die Struk­tur einer qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Gesund­heits­ver­sor­gung in Atten­dorn lang­fris­tig auf­recht­erhal­ten wer­den kann.

Hin­ter­grund zur Stu­die

Die Uni­ver­si­täts­stu­die, wel­che die Han­se­stadt Atten­dorn gemein­sam mit der Digi­ta­len Modell­re­gi­on Gesund­heit Drei­län­der­eck (DMGD) der Lebens­wis­sen­schaft­li­chen Fakul­tät (LWF) der Uni­ver­si­tät Sie­gen durch­führt, star­te­te im Okto­ber 2022 mit einer Inter­view­rei­he. Hier­bei wur­den Exper­tin­nen und Exper­ten aus den Berei­chen des Gesund­heits­sek­tors sowie gesund­heits­na­hen Ein­rich­tun­gen befragt. Im Früh­jahr 2023 waren alle Atten­dor­ne­rin­nen und Atten­dor­ner zu einer Bür­ger­be­fra­gung ein­ge­la­den. Die Inter­view­pha­se wur­de mit dem Ein­be­zug der Wirt­schaft mit Hil­fe von Unter­neh­mer­be­fra­gun­gen im Herbst abge­schlos­sen.

Wer mehr über die Uni­ver­si­täts­stu­die und den Ver­lauf wis­sen möch­te, kann sich ger­ne über die Pro­jekt­sei­te der DMGD unter https://dmgd.de/projekt/telemed-at-atn/ infor­mie­ren. Die zustän­di­ge Mit­ar­bei­te­rin der Han­se­stadt Atten­dorn, Julia Luke, steht Inter­es­sier­ten für Fra­gen tele­fo­nisch unter Tele­fon 02722/64–142 ger­ne zur Ver­fü­gung.

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