Freitag, 04. April 2025

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Die Kraft der Ergo­the­ra­pie

Anläss­lich des Tags der Ergo­the­ra­pie fei­ert die Heli­os Kli­nik Atten­dorn die unschätz­ba­re Arbeit der Ergo­the­ra­peu­ten und die posi­ti­ve Wir­kung, die die­se The­ra­pie­form auf die Reha­bi­li­ta­ti­on und Gesund­heit der Pati­en­ten hat. Der Tag der Ergo­the­ra­pie, der welt­weit began­gen wird, stellt die her­aus­ra­gen­de Bedeu­tung die­ser The­ra­pie in den Fokus und wür­digt die Hin­ga­be und Pro­fes­sio­na­li­tät der Ergo­the­ra­peu­ten.

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(Foto: Heli­os Atten­dorn)

In der Heli­os Kli­nik Atten­dorn, die auf eine lan­ge Tra­di­ti­on hoch­wer­ti­ger Gesund­heits­ver­sor­gung und Reha­bi­li­ta­ti­on zurück­blickt, spie­len die Ergo­the­ra­peu­ten eine ent­schei­den­de Rol­le in der Gene­sung der Pati­en­ten. Durch ihre ganz­heit­li­che Her­an­ge­hens­wei­se und indi­vi­du­ell ange­pass­ten The­ra­pie­plä­ne unter­stüt­zen sie die Pati­en­ten dabei, ihre Lebens­qua­li­tät zu stei­gern und ihre All­tags­kom­pe­ten­zen wie­der­zu­er­lan­gen.

Eine her­aus­ra­gen­de Ergo­the­ra­peu­tin, Frau Solv­eig Eif­ler, wirkt bereits seit 35 Jah­ren in der Heli­os Kli­nik Atten­dorn und hat zahl­rei­che Pati­en­ten auf ihrem Weg zur Gene­sung beglei­tet. Auf die Fra­ge, was sie an ihrem Beruf beson­ders erfreut, ant­wor­tet Frau Eif­ler, dass sie gemein­sam mit den Pati­en­ten Zie­le erar­bei­ten und gro­ße Freu­de dar­an hat, wenn die­se Zie­le erreicht wer­den. Das Strah­len in den Augen der Pati­en­ten, wenn sie bei­spiels­wei­se nach einer erfolg­rei­chen Hand­the­ra­pie ihre Hän­de wie­der bewe­gen kön­nen, ist für sie eine Quel­le der Moti­va­ti­on und Zufrie­den­heit.

Ein beson­ders bewe­gen­der Moment, den Frau Eif­ler in ihrer Kar­rie­re erle­ben durf­te, war, als eine ehe­ma­li­ge Pati­en­tin nach Abschluss ihrer Ergo­the­ra­pie, die zuvor Pro­ble­me mit ihren Hän­den hat­te, Frau Eif­ler eine selbst­ge­strick­te Müt­ze schick­te. Die­ses Geschenk war ein ein­drucks­vol­ler Beweis dafür, wie die gemein­sa­men Bemü­hun­gen in der The­ra­pie Früch­te tra­gen und sich in Form einer lie­be­voll gestal­te­ten Win­ter­müt­ze mani­fes­tier­ten.

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(Foto: Heli­os Atten­dorn)

Ergo­the­ra­pie geht jedoch weit über die Ver­wen­dung von medi­zi­ni­schen Gerä­ten hin­aus. Die psy­cho­so­zia­le Kom­po­nen­te spielt eine eben­so wich­ti­ge Rol­le in der The­ra­pie. Ergo­the­ra­peu­ten beglei­ten die Pati­en­ten dabei, bestimm­te Lebens­um­stän­de zu akzep­tie­ren und anzu­neh­men. Dies kann bedeu­ten, dass Pati­en­ten ler­nen müs­sen, ihre Behin­de­run­gen oder ein­ge­schränk­te Moto­rik zu akzep­tie­ren. Die psy­cho­lo­gi­sche und moti­vie­ren­de Unter­stüt­zung der Ergo­the­ra­peu­ten ist in die­ser Hin­sicht von ent­schei­den­der Bedeu­tung. Gleich­zei­tig zei­gen sie den Pati­en­ten, dass es Wege und Mög­lich­kei­ten gibt, an den Aspek­ten zu arbei­ten, die ver­än­dert wer­den kön­nen, und för­dern ihr Selbst­wert­ge­fühl und Selbst­ver­trau­en.

Die Heli­os Kli­nik Atten­dorn unter­streicht die Bedeu­tung der Ergo­the­ra­pie als inte­gra­len Bestand­teil der medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung und Reha­bi­li­ta­ti­on. Ergo­the­ra­peu­ten wie Solv­eig Eif­ler tra­gen dazu bei, dass die Moto­rik der Pati­en­ten wie­der in Gang kommt und sie auf ihrem Weg zur Gene­sung beglei­tet wer­den. Neben den the­ra­peu­ti­schen Ansät­zen sind die Gesprä­che zwi­schen Pati­ent und Ergo­the­ra­peut von immenser Bedeu­tung. Die­se Gesprä­che ermög­li­chen es den Pati­en­ten, sich zu öff­nen und sich selbst näher­zu­kom­men, wenn sie spü­ren, dass sie eine unter­stüt­zen­de Beglei­tung auf ihrem oft anspruchs­vol­len Weg haben.

Hier in Atten­dorn wer­den nicht nur ambu­lan­te Pati­en­ten behan­delt, son­dern auch unse­re sta­tio­nä­ren Rheu­ma­pa­ti­en­ten, bei denen bei­spiels­wei­se Gelenk­schutz und Fein­mo­to­rik­trai­ning einen ent­schei­den­den Bei­trag zur Gene­sung leis­ten. Ergän­zend zur sta­tio­nä­ren Reha­bi­li­ta­ti­on kom­men ergo­the­ra­peu­ti­sche Ein­hei­ten auch in der ger­ia­tri­schen Tages­kli­nik der Heli­os Kli­nik Atten­dorn zum Ein­satz. In der Kli­nik steht ein Werk­raum zur Ver­fü­gung, in dem die Pati­en­ten je nach ihren indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­sen krea­tiv tätig wer­den kön­nen. Sei es beim Malen, Bas­teln oder Arbei­ten mit Ped­dig­rohr, die­se Akti­vi­tä­ten bie­ten den Pati­en­ten nicht nur eine will­kom­me­ne Abwechs­lung, son­dern för­dern auch den sozia­len Aus­tausch, da sie an klei­nen Grup­pen­ti­schen zusam­men­ar­bei­ten und ins Gespräch kom­men. Dies unter­streicht unser Enga­ge­ment für eine ganz­heit­li­che Gene­sung und die För­de­rung der Lebens­qua­li­tät unse­rer Pati­en­ten.

“Die Arbeit der Ergo­the­ra­peu­ten in unse­rer Kli­nik ist von unschätz­ba­rem Wert und unver­zicht­bar. Sie sind für die Gene­sung und das Wohl­be­fin­den unse­rer Pati­en­ten von ent­schei­den­der Bedeu­tung. Ihr Enga­ge­ment und ihre Erfah­rung machen sie zu wert­vol­len Mit­glie­dern unse­res Teams, die Tag für Tag die Lebens­qua­li­tät unse­rer Pati­en­ten ver­bes­sern”, sagt Dr. Oksa­na Pra­j­zel Geschäfts­füh­re­rin der Heli­os Kli­nik Atten­dorn.

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