Moderne Hochöfen bilden gewissermaßen das Fundament, auf dem klassische integrierte Hüttenwerke stehen. Riesig, komplex, sensibel und im Wortsinne undurchsichtig sind sie die schweigenden Riesen des Werkes. Sie nach vielen Jahren zu erneuern, „zuzustellen“ wie die Eisenhüttenleute sagen, ist eine immens komplexe Aufgabe. Hunderte von Gewerken müssen definiert, vergeben, koordiniert und beaufsichtigt werden.
Zwischen den beiden magischen Momenten, dem Sauabstich mit anschließendem Heißausbruch und dem Wiederanblasen arbeiten Hunderte von Menschen unter hohem Zeitdruck und schweren Bedingungen weit mehr als eine Million Stunden.
Technisches und organisatorisches Können, Wissen, Erfahrung und Leidenschaft sind von Nöten, dieses komplexe Werk zu vollenden. Ralf Breer und Rainer Scholz haben diese Momente am Hochofen B von HKM in Duisburg fotografisch festgehalten.
Grußwort: Bernd Clemens, Bürgermeister der Gemeinde Wenden
Einführung: Monika Löcken, Museumsleitung Wendener Hütte
Musikalische Begleitung: Bernward Koch

