Rückbau des Gebäudes „St. Agatha“ markiert Beginn des Neubauprojekts am St. Martinus-Hospital
Mit dem Beginn der Rückbauarbeiten des Gebäudes „St. Agatha“ startet am 13. Juli eines der bedeutendsten Zukunftsprojekte für die Gesundheitsversorgung in Südwestfalen: der Neubau des St. MartinusHospitals Olpe. Was auf den ersten Blick wie ein Abschied wirkt, ist tatsächlich der erste sichtbare Schritt in Richtung einer modernen, leistungsfähigen und zukunftssicheren Krankenhausversorgung für die Menschen in der Region.
Die Maßnahme schafft die Voraussetzungen für die geplante Erweiterung des Krankenhausstandortes. Unter dem Leitgedanken „Wir bauen Gesundheit für die Zukunft“ entsteht in den kommenden Jahren ein Krankenhaus, das den Anforderungen moderner Medizin ebenso gerecht wird wie den Bedürfnissen von Patientinnen und Patienten, Mitarbeitenden und Angehörigen. „Wir sind froh, das Projekt mit Unterstützung des Landes NRW nun realisieren zu können“, betont Dr. Gereon Blum, Geschäftsführer der GFO Kliniken Südwestfalen.
„Der Rückbau steht nicht für das Ende eines Gebäudes, sondern für den Beginn der Gesundheitsversorgung von morgen. Wir investieren bewusst in den Standort Olpe und schaffen die baulichen Voraussetzungen, um die Gesundheitsversorgung für die kommenden Jahrzehnte weiterzuentwickeln“, erklärt Dr. Blum.
Die Rückbauarbeiten beginnen am 13. Juli. Während dieser Zeit bleibt die medizinische Versorgung im St. Martinus-Hospital uneingeschränkt gewährleistet. Patientinnen und Patienten sowie Besucherinnen und Besucher können das Krankenhaus weiterhin wie gewohnt erreichen.
Lediglich der Parkplatz P10 an der Martinstraße steht ab dem 13. Juli vorübergehend nicht zur Verfügung. Alle weiteren Parkflächen im Krankenhausumfeld sind auch während der Rückbauphase erreichbar. Auch die Zufahrt für den Rettungsdienst von der Martinstraße aus bleibt bestehen.
Wenn möglich, versucht die beauftragte Firma behle:bau, den Parkplatz bereits im Laufe der Bauarbeiten wieder freizugeben, indem sie die Baustelle auf bereits geräumte Flächen auf dem Krankenhausgelände verlagert. Spätestens nach Abschluss des Rückbaus im November 2026 wird der Parkplatz P10 wieder verfügbar sein.
Neben dem Gebäude „St. Agatha“, das parallel zur Josefstraße verläuft, werden auch der Gebäudeteil, der früher die Kapelle und das Forum beinhaltete, sowie das ehemalige MRT-Gebäude im Innenhof des St. Martinus-Hospitals und ein nicht genutzter Aufzugschacht zurückgebaut.
Ein besonderer Fokus liegt auf einer transparenten Kommunikation mit Mitarbeitenden, Anwohnern und der Öffentlichkeit. Bereits vor Beginn der Arbeiten sind die Anlieger über den zeitlichen Ablauf, die Baustellenlogistik sowie mögliche Auswirkungen informiert worden. Das soll sich laut Dr. Blum auch vor den weiteren Schritten des Großprojekts wiederholen. Ziel ist es, Einschränkungen frühzeitig zu erläutern und gemeinsam tragfähige Lösungen für die Bauzeit zu entwickeln. „Wir wissen, dass eine Baumaßnahme dieser Größenordnung Fragen aufwirft. Deshalb setzen wir von Anfang an auf Offenheit, Transparenz und den direkten Dialog mit den Menschen vor Ort“, betont Dr. Blum.
Für die Dauer der Bauarbeiten werden verschiedene Maßnahmen umgesetzt, um Auswirkungen auf den Krankenhausbetrieb und das Umfeld möglichst gering zu halten. So setzt die Firma behle:bau keine Abrissbirne oder Meißel ein, sondern Betonzangen und Stahlscheren. Darüber hinaus wird der Bauschutt nicht vor Ort geschreddert, sondern zur firmeneigenen Baustoff-Recycling-Anlage gebracht.
Die Staubentwicklung wird durch geeignete Maßnahmen möglichst reduziert, um Beeinträchtigungen gering zu halten.
Der Rückbau markiert damit weit mehr als den Beginn einer Baustelle. Er markiert den Beginn eines neuen Kapitels. Ein Kapitel, in dem die Zukunft der Gesundheitsversorgung in Südwestfalen gebaut wird – modern, leistungsfähig und fest am Standort Olpe verankert.

