Montag, 26. Januar 2026

Top 5 der Woche

Ähnlich

GFO als Top-Adresse fürs Gap Year

Mit Herz, Hand und Perspektive ins Berufsleben starten

Olpe, 09.10.2025
Wer nach dem Schulabschluss erst einmal Praxisluft schnuppern will, hat in Südwestfalen die Chance bei der GFO viele spannende Möglichkeiten zu entdecken. Die Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens sind bei Gap-Year-Teilnehmenden besonders gefragt und das aus gutem Grund.

„Unsere Praktikanten haben bei uns die Möglichkeit, in viele verschiedene Arbeitsfelder reinzuschauen, vom Kindergarten über die Kinder- und Jugendhilfe bis hin zu unseren Senioreneinrichtungen“, erklärt Jonathan Knott, Recruiter für die Kinder-, Jugend- und Altenhilfe bei der GFO. „Fast in jeder Kommune im Kreis Olpe gibt es bei uns passende Einsatzstellen. Das macht uns zu einem attraktiven Partner für alle, die herausfinden wollen, ob ein sozialer Beruf das Richtige für sie ist.“

Engagement trifft Erfahrung

Was die jungen Menschen anzieht, ist nicht nur die Vielfalt, sondern auch die Art, wie sie bei der GFO mitarbeiten dürfen. Statt Kaffee zu kochen und zuzuschauen, sind sie mittendrin im Geschehen. Sie übernehmen Aufgaben, gestalten den Alltag aktiv mit und werden von erfahrenen Mitarbeitenden begleitet.

„Uns ist wichtig, dass die Praktikanten Verantwortung übernehmen dürfen und echte Einblicke bekommen“, heißt es von Jonathan Knott weiter. „Sie sollen erleben, wie erfüllend, aber auch herausfordernd die Arbeit in unseren Einrichtungen ist. Gleichzeitig stehen ihnen unsere Teams mit Rat und Tat zur Seite. Es gibt regelmäßigen Austausch, Feedback und persönliche Begleitung.“

Von der Erfahrung zur Berufung

Dass das Konzept funktioniert, zeigt sich an vielen Erfolgsgeschichten: Zahlreiche ehemalige Gap-Year-Praktikanten haben sich nach ihrem Praktikum für eine Ausbildung bei der GFO entschieden, etwa in der Pflege oder im pädagogischen Bereich.

„Das Gap Year ist für uns ein echtes Sprungbrett zur Nachwuchsgewinnung“, sagt der Recruiter. „Die jungen Leute lernen unsere Werte und Strukturen kennen und merken schnell, wie viel Sinn ihre Arbeit stiftet. Viele bleiben uns treu und das freut uns natürlich besonders.“

Ein starkes Signal für die Zukunft

Auch künftig will die GFO jungen Menschen möglichst viele Einblicke bieten. Das Angebot an Praktikumsplätzen soll, wo es die Kapazitäten zulassen, weiter ausgebaut werden.

„Wir möchten jungen Menschen zeigen, wie spannend und vielseitig soziale Berufe sind und dass es sich lohnt, hier mit Herz und Engagement einzusteigen“, betont die GFO. „Das Gap Year ist dabei ein wichtiger Baustein, um Klischees abzubauen und Perspektiven aufzuzeigen. Denn wer bei uns mitmacht, merkt schnell: Soziale Arbeit ist alles andere als langweilig. Sie ist sinnstiftend, vielfältig und voller Menschlichkeit.“

Blick auf die Region – das sagt die Südwestfalen Agentur

Auch Cilia Müller, Projektmanagerin des „Gap Year Südwestfalen“ bei der Südwestfalen Agentur GmbH, sieht in Partnern wie der GFO einen zentralen Erfolgsfaktor:
„Das Gap Year lebt von der Vielfalt engagierter Unternehmen und Einrichtungen, die jungen Menschen echte Einblicke ermöglichen“, erklärt sie. „Gerade Träger wie die GFO zeigen, wie wertvoll es ist, wenn Praktikanten Verantwortung übernehmen und erleben dürfen, was soziale Arbeit im Alltag bedeutet.“

Die Zahlen sprechen für sich: Der aktuelle Jahrgang des Gap Year Südwestfalen startete mit 28 Teilnehmenden. Das sind fast doppelt so vielen wie im Vorjahr. Über 85 Unternehmen und Einrichtungen bieten inzwischen über 100 verschiedene Berufseinblicke an, vom Handwerk über Industrie bis hin zu sozialen Bereichen wie denen der GFO.
„Unser Ziel ist es, Orientierung zu geben und Entscheidungssicherheit zu schaffen“, betont Müller. „Wer in einer Einrichtung wie der GFO erlebt, wie erfüllend Teamarbeit und Menschlichkeit sein können, geht mit einer klareren Vorstellung in die Zukunft und das ist ein Gewinn für die ganze Region.“

Die „Arbeitgeberschmiede Südwestfalen“ hat zum Ziel, Südwestfalen als Top-Arbeitgeber-Region zu stärken und zu positionieren. Das Projekt steht als agiles Open-Innovation-Projekt allen Interessierten offen und wird federführend durch die Südwestfalen Agentur GmbH und die sechs Verbundpartner die Fachhochschule Südwestfalen, die Universität Siegen, die Hochschule Hamm-Lippstadt, die agentur mark GmbH, die Wirtschaftsförderung Kreis Soest und die Wirtschaftsförderung des Kreises Siegen-Wittgenstein umgesetzt. Finanziert wird das Projekt durch Mittel der Europäischen Union und des Landes NRW.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Beliebte Beiträge