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„Tandem Talks“: Pilotprojekt ist gestartet  

Pilotprojekt „Tandem Talks“ bringt junge Talente und erfahrene Führungskräfte in Südwestfalen zusammen – Austausch auf Augenhöhe

Die „Arbeitgeberschmiede Südwestfalen“ hat mit den „Tandem Talks“ ein Pilotprojekt gestartet, das Nachwuchskräfte und erfahrene Führungskräfte in einer interaktiven Workshop-Reihe zusammenbringt. Ziel des Regionalmarketing-Projektes ist es, den generationenübergreifenden Austausch zu fördern und Impulse für die Weiterentwicklung von Unternehmen in der Region Südwestfalen zu geben. Der Auftakt in der Südwestfalen Agentur mit Tandems aus verschiedenen Branchen stieß auf durchweg positive Resonanz.

Mehr Verständnis zwischen den verschiedenen Generationen: Nachwuchs- und Führungskräfte starten als Tandem in den ersten der vier geplanten Workshops. In Kooperation mit der Personal- und Organisationsentwicklung HAMBL GmbH aus Siegen entwickeln sieben Tandems aus der Industrie-, Gesundheits- und Sozialbranche sowie Hochschulen Lösungsansätze für den Umgang zwischen den verschiedenen Generationen in einem Unternehmen. In den einzelnen Workshops tauschen sie sich auf Augenhöhe über Themen wie Führung und Verantwortung, Digitalisierung oder die sich wandelnde Unternehmenskultur aus.

„Deutlich geworden ist, dass der Mut, aufeinander zuzugehen und über die Erwartungshaltungen der verschiedenen Generationen zu sprechen, die Grundlage der Kommunikation bildet. Auf dieser Basis können gemeinsame Ziele festgelegt werden“, sagt Cilia Müller, Projektmanagerin der „Arbeitgeberschmiede Südwestfalen“ der Südwestfalen Agentur GmbH. Die „Arbeitgeberschmiede Südwestfalen“ gibt Unternehmen neue Impulse, um sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren. Sie ist Teil des Regionalmarketings Südwestfalen, das zum Ziel hat, das Image der Region positiv zu prägen und Menschen für die Region und für die heimischen Arbeitgeber zu begeistern. Umgesetzt wird dies in der Südwestfalen Agentur GmbH.

Klischees besprechen und Perspektive wechseln

Bereits bei der Auftaktveranstaltung fand ein reger Austausch über die klassischen Klischees der jeweiligen Generationen statt. Beispielsweise wurde das Klischee aufgegriffen, dass die Generation Z „gar nicht mehr arbeiten möchte“ oder dass „ihre Aufmerksamkeitsspanne sehr kurz ist“. Den Erfahrenen wurde nachgesagt, dass sie „in ihren Strukturen festgefahren sind“ und dass sie denken, „früher sei alles besser gewesen“. Der gemeinsame Austausch führte bei allen Teilnehmenden zu einem Perspektivwechsel und sorgte für viele neue Lösungs- und Denkansätze.

„Es freut uns sehr, dass wir bereits aus dem ersten Workshop so viele konkrete Learnings mitnehmen konnten. Dazu zählt, dass wir die Arbeitsprozesse generationenübergreifend überdenken sollten. Klare Strukturen und definierte Ziele können effizientes Arbeiten ermöglichen“, so Saskia Haardt-Cerff, Projektleiterin Arbeitgeberschmiede Südwestfalen der Südwestfalen Agentur GmbH.

Das durchweg positive Feedback trägt dazu bei, dass Teilnehmende und Projektleitung voller Vorfreude auf die nächste Veranstaltung im Rahmen des Projektes am 08. Oktober 2025 blicken und diese, entgegen der ursprünglichen Planung, ebenfalls in Präsenz stattfinden wird. 
Unternehmen und Personen, die konkretes Interesse daran haben, sich an der nächsten Runde der „Tandem Talks“ zu beteiligen, können sich schon jetzt gerne bei Cilia Müller, c.mueller@suedwestfalen.com, oder Saskia Haardt-Cerff, s.haardt@suedwestfalen.com, melden. Voraussichtlich startet die nächste Runde im Februar oder März 2026.

Die „Arbeitgeberschmiede Südwestfalen“ hat zum Ziel, Südwestfalen als Top-Arbeitgeber-Region zu stärken und zu positionieren. Das Projekt steht als agiles Open-Innovation-Projekt allen Interessierten offen und wird federführend durch die Südwestfalen Agentur GmbH und die sechs Verbundpartner die Fachhochschule Südwestfalen, die Universität Siegen, die Hochschule Hamm-Lippstadt, die agentur mark GmbH, die Wirtschaftsförderung Kreis Soest und die Wirtschaftsförderung des Kreises Siegen-Wittgenstein umgesetzt. Finanziert wird das Projekt durch Mittel der Europäischen Union und des Landes NRW.

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