Donnerstag, 03. April 2025

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Atten­dor­ner Tri­ath­le­tin­nen erst­mals in der höchs­ten NRW-Liga am Start

Es war eine ech­te Pre­mie­re: Nach ihrem sen­sa­tio­nel­len Auf­stieg bis in die NRW-Liga star­te­ten die Tri­ath­lon Damen des TV Atten­dorn am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de erst­mals in der neu­en Sai­son. Dabei stand aller­dings noch nicht der lupen­rei­ne Wett­kampf im Schwim­men, Rad fah­ren und Lau­fen auf dem Pro­gramm, son­dern ein Duath­lon über 5 km Lau­fen, 20 km auf dem Rad und noch ein­mal abschlie­ßen­den 5 Lauf­ki­lo­me­tern, aus­ge­tra­gen im Rah­men des Power­man in Als­dorf. Star­te­te am Mor­gen zunächst die euro­päi­sche Duath­lon-Eli­te bei ihrer Euro­pa­meis­ter­schaft, so folg­ten anschlie­ßend die Deut­schen Alters­klas­sen-Meis­ter­schaf­ten, bevor es dann span­nend wur­de für das TRI-TIME-Team der Damen im TV Atten­dorn. „Es ist dies die rang­höchs­te Liga in NRW“, weiß Ste­fan Wort­mann zu berich­ten, der sowohl das Her­ren­team als auch die Damen der Han­se­städ­ter seit Anbe­ginn äußerst erfolg­reich coa­chet.

„Das die Sai­son nicht ein­fach wird ist schon klar, aber ein Atten­dor­ner Tri­ath­lon- Damen Team in die­ser Leis­tungs­klas­se. Das hat wohl vor zwei/drei Jah­ren nie­mand in der hei­mi­schen Sze­ne für mög­lich gehal­ten, „erläu­tert Abtei­lungs­lei­ter Klaus Schnei­der die Aus­gangs­la­ge. Gebremst wur­den die Damen aller­dings bereits vor dem Start durch die ansons­ten gesetz­te Yvonne Kese­berg, die krank­heits­be­dingt pas­sen muss­te.

Für sie sprang spon­tan Bet­ti­na Kauf­mann ein, die erst ihren zwei­ten Wett­kampf über die­se Distanz ins­ge­samt absol­vier­te. 18 Grad Außen­tem­pe­ra­tur klan­gen zwar opti­mal bezüg­lich der meteo­ro­lo­gi­schen Außen­be­din­gun­gen aber Wind beim Lau­fen und Rad fah­ren mach­ten das Ren­nen auch ein wenig zum Glücks­spiel – vor allem auf dem Rad. Da hier mit Wind­schat­ten­frei­ga­be gear­bei­tet wur­de hing viel von einer sinn­vol­len Grup­pen­bil­dung ab. Konn­te Chris­ti­ne Cor­des zumin­dest teil­wei­se den Wind­schat­ten nut­zen, fuhr Bet­ti­na Kauf­mann den kom­plet­ten Par­cours allein. Wäh­rend Chris­ti­ne Cor­des auf Rang 35 für das erwar­te­te bes­te Ergeb­nis im Team sor­gen konn­te, ging der Dank der Mann­schaft im Beson­de­ren an Bet­ti­na Kauf­mann. Sie hat­te durch ihr Ein­sprin­gen für wich­ti­ge Punk­te gesorgt, die auch drin­gend nötig waren. Wegen eines tech­ni­schen Feh­lers war bereits kurz zuvor Chris­ti­na Mül­ler nach einem guten Ren­nen dis­qua­li­fi­ziert wor­den, sodass die TRI-TIME Damen des TV Atten­dorn zunächst ein­mal im unte­ren Tabel­len­be­reich Platz neh­men müs­sen.

„Wir hat­ten eine gute Stim­mung in der Mann­schaft, haben uns durch­ge­kämpft und als ers­te in Nord­rhein-West­fa­lens höchs­ter Liga gefi­nisht“, war sich das Trio am Ende einig.

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