Donnerstag, 03. April 2025

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Inter­kom­mu­na­le Unter­kunft in Olpe-Eich­ha­gen kann zum 31. März schlie­ßen

Nach dem Angriff Russ­lands kamen vie­le Men­schen aus der Ukrai­ne schutz­su­chend nach Deutsch­land. Auch die Kom­mu­nen im Kreis Olpe haben aktu­ell knapp 1.700 Geflüch­te­te aus dem Kriegs­ge­biet auf­ge­nom­men. Der weit­aus größ­te Teil von ihnen konn­te – dank der enor­men Hilfs­be­reit­schaft von Bür­ge­rin­nen und Bür­gern – eige­ne Woh­nun­gen bezie­hen. Gemein­schafts­un­ter­künf­te der Städ­te und Gemein­den bie­ten wei­te­ren Wohn­raum.

Zusätz­lich hat­ten die sie­ben Städ­te und Gemein­den mit Unter­stüt­zung des Krei­ses Olpe zwei Puf­fer-Unter­künf­te für Kriegs­ge­flüch­te­te aus der Ukrai­ne ein­ge­rich­tet – eine im ehe­ma­li­gen CJD in Olpe-Eich­ha­gen und eine in der ehe­ma­li­gen Jugend­her­ber­ge in Fin­nen­trop-Heg­gen.

Die­se waren von Beginn an aus­schließ­lich als zusätz­li­cher Über­gangs­wohn­raum für Kriegs­ge­flüch­te­te aus der Ukrai­ne vor­ge­se­hen, die kurz­fris­tig nicht ander­wei­tig unter­kom­men konn­ten. Für die­se konn­ten die Kom­mu­nen inzwi­schen – 20 Mona­te nach Kriegs­be­ginn – ande­ren Wohn­raum fin­den oder haben die­sen in Aus­sicht. Die Unter­kunft in Fin­nen­trop-Heg­gen konn­te daher bereits zum 1. Okto­ber ihren Betrieb ein­stel­len. Auch die Zahl der in Olpe-Eich­ha­gen unter­ge­brach­ten Per­so­nen sinkt ste­tig; der­zeit woh­nen dort noch 50 Per­so­nen.

Daher haben Kom­mu­nen und Kreis gemein­sam ent­schie­den, dass auch die­se Unter­kunft zum 31. März 2024 ihren Betrieb ein­stel­len kann.

Wohn­raum für Geflüch­te­te wei­ter drin­gend gesucht

Auch wenn die Geflüch­te­ten aus der Ukrai­ne über­wie­gend ande­ren Wohn­raum gefun­den haben und damit einen wich­ti­gen Schritt Rich­tung Nor­ma­li­tät gehen konn­ten – die Unter­brin­gung von Geflüch­te­ten aus ande­ren Her­kunfts­staa­ten ist wei­ter­hin eine gro­ße Her­aus­for­de­rung. Die Kom­mu­nen im Kreis Olpe bit­ten daher dar­um, vor­han­de­nen Wohn­raum zur Unter­brin­gung von Geflüch­te­ten zu mel­den.

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