Samstag, 05. April 2025

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Wirt­schafts­we­ge­kon­zept für Atten­dorn

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Die Han­se­stadt Atten­dorn lässt der­zeit ein ganz­heit­li­ches Wirt­schafts­we­ge­kon­zept erstel­len. Die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger wer­den gebe­ten, bei die­sem wich­ti­gen Zukunfts-Pro­jekt mit­zu­wir­ken und sich mit ihren Ideen ein­zu­brin­gen.

Wor­um geht es bei dem Wirt­schafts­we­ge­kon­zept?

Land- und forst­wirt­schaft­li­che Fahr­zeu­ge sind in den letz­ten Jah­ren grö­ßer, brei­ter und schwe­rer gewor­den. Auch dadurch sto­ßen die Wirt­schafts­we­ge vie­ler­orts an die Gren­zen der Nut­zungs­mög­lich­keit. Zudem wer­den Wege heu­te auch von zahl­rei­chen wei­te­ren Nut­zer­grup­pen zum Bei­spiel aus den Berei­chen Frei­zeit, Tou­ris­mus, Erho­lung oder der Pro­duk­ti­on erneu­er­ba­rer Ener­gien genutzt. Somit unter­lie­gen vie­le Wege auch im Stadt­ge­biet Atten­dorn einer Mul­ti­funk­tio­na­li­tät mit unter­schied­li­chen Inter­es­sen und Anfor­de­run­gen.

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Logo: Minis­te­ri­um für Land­wirt­schaft und Ver­brau­cher­schutz des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len

Um den tat­säch­li­chen Bedarf bes­ser ein­schät­zen zu kön­nen, bie­tet sich die Erar­bei­tung eines ganz­heit­li­chen Kon­zep­tes an, das die Bedeu­tung aller Wege im städ­ti­schen, pri­va­ten sowie Gemein­schafts­ei­gen­tum näher klas­si­fi­ziert, an.

Mit der Auf­stel­lung eines sol­chen Wirt­schafts­we­ge­kon­zep­tes für die Han­se­stadt Atten­dorn wur­de die Ge-Komm GmbH Gesell­schaft für kom­mu­na­le Infra­struk­tur aus dem Osna­brü­cker Land beauf­tragt.

Im Zuge der Erstel­lung die­ses Kon­zep­tes wer­den die Wirt­schafts­we­ge zunächst in Kate­go­rien ein­ge­teilt und ent­spre­chend ihrer Bedeu­tung, Nut­zung und Fre­quen­tie­rung zuge­ord­net. Dabei geht es im ers­ten Schritt mit Ver­tre­tern aus Poli­tik, Ver­wal­tung, Land- und Forst­wirt­schaft, Ret­tungs­diens­ten, ÖPNV und Natur­schutz um die Abbil­dung der der­zei­ti­gen Situa­ti­on (IST). In einem wei­te­ren Schritt erfolgt dann mit­tels Bür­ger­be­tei­li­gung die per­spek­ti­vi­sche Fest­le­gung der zukünf­ti­gen Kate­go­rien (SOLL).

Alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger der Han­se­stadt Atten­dorn sind auf­ge­ru­fen, bei die­sem wich­ti­gen Zukunfts-Pro­jekt mit­zu­wir­ken und sich ein­zu­brin­gen. Dazu wer­den bereits in den nächs­ten Mona­ten ver­schie­de­ne Betei­li­gungs­for­ma­te ange­bo­ten. Die Atten­dor­ne­rin­nen und Atten­dor­ner erhal­ten die Mög­lich­keit, sich umfang­reich an die­sem trans­pa­ren­ten Ver­fah­ren zu betei­li­gen. Ermög­licht wird dies unter ande­rem durch ein Bür­ger­dia­log-Por­tal der Ge-Komm GmbH, über deren Ablauf noch infor­miert wird.

Ge-Komm macht sich ab Juli nicht nur sprich­wört­lich auf den Weg, son­dern zeigt auch ech­te Prä­senz in Atten­dorn. Mit gelän­de­taug­li­chen All­rad­fahr­zeu­gen wer­den die Mit­ar­bei­ter der Ge-Komm alle Wege­ab­schnit­te abfah­ren. Die Besat­zun­gen der Fahr­zeu­ge ver­fü­gen alle­samt über die not­wen­di­ge Berech­ti­gung und kön­nen sich ent­spre­chend aus­wei­sen. Zur Erfas­sung und Doku­men­ta­ti­on der viel­fäl­ti­gen rele­van­ten Merk­ma­le und Infor­ma­tio­nen sind sämt­li­che Fahr­zeu­ge der Flot­te mit Spe­zi­al-Kame­ra­aus­rüs­tun­gen und sys­tem­op­ti­mier­ten EDV-Hard- und Soft­ware­lö­sun­gen aus­ge­stat­tet.

Zur Auf­recht­erhal­tung und teil­wei­se erfor­der­li­chen Ver­bes­se­rung der Weg­einfra­struk­tur fehlt es den meis­ten Kom­mu­nen an den not­wen­di­gen Finanz­mit­teln. Auf Grund­la­ge des abge­schlos­se­nen Kon­zep­tes als Hand­lungs­emp­feh­lung besteht für die Han­se­stadt Atten­dorn die Mög­lich­keit, im Rah­men der „För­der­richt­li­nie Wirt­schafts­we­ge“ För­der­mit­tel für die Moder­ni­sie­rung der Wirt­schafts­we­ge zu bean­tra­gen. Das Land NRW för­dert die Erstel­lung des Wirt­schafts­we­ge­kon­zep­tes der Han­se­stadt Atten­dorn im Rah­men der Gemein­schafts­auf­ga­be „Ver­bes­se­rung der Agrar­struk­tur und des Küs­ten­schut­zes“.

Micha­el Hon­ka vom Tief­bau­amt der Han­se­stadt Atten­dorn erläu­tert: „Das Kon­zept für Atten­dorn soll bis Ende Herbst 2023 erstellt sein und einen Aus­blick auf die nächs­ten 20 bis 25 Jah­re geben. Natür­lich wird es per­ma­nent an sich ändern­de Gege­ben­hei­ten ange­passt wer­den müs­sen. Des­halb han­delt es sich nicht um ein star­res Kon­strukt, son­dern um einen dyna­mi­schen Pro­zess.“

Für Vor­ab-Infor­ma­tio­nen ste­hen im Rat­haus Micha­el Hon­ka vom Tief­bau­amt, Tel. 02722/64–338, E‑Mail m.honka@attendorn.org und Wolf­gang Fecker von der GEBA – Gebäu­de­be­wirt­schaf­tung Atten­dorn (Lie­gen­schaf­ten), Tel. 02722/64–316, E‑Mail w.fecker@attendorn.org ger­ne zur Ver­fü­gung.

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