Donnerstag, 29. Januar 2026

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Fünf Bäume für die Hoffnung

Die Initiative „Jüdisch in Attendorn“ spendete zum „Neujahrsfest der Bäume“ fünf Bäume für den Bürgerwald

Die Initiative „Jüdisch in Attendorn“ im Verein für Orts- und Heimatkunde Attendorn spendete zum jüdischen „Neujahrsfest der Bäume“ fünf Bäume für den Bürgerwald.

„Tu Bischwat“ ist das „Neujahrsfest der Bäume und Pflanzen“ und ein eher unbekannter jüdischer Feiertag. Dieser Termin markiert das Ende der Regenzeit und damit den Beginn der idealen Pflanzperiode in Israel. „Tu Bischwat“ oder „Tu biSchevat“ bedeutet wörtlich übersetzt „Der 15. Schevat“ und bezieht sich auf den Monat „Schevat“ im jüdischen Kalender, der nach dem gregorianischen Kalender Mitte Januar beginnt. Im Jahr 2026 fällt „Tu Bischwat“ auf den 2. Februar.

Die gespendeten drei Traubeneichen und zwei Rotbuchen werden im Bürgerwald gepflanzt. Für die Einrichtung dieses Waldes hat die Hansestadt Attendorn östlich des Osterfeuerplatzes der Waterpoote eine Fläche von etwa einem Hektar zur Verfügung gestellt.

Hartmut Hosenfeld, Wolfgang Dröpper und Tom Kleine von der Initiative „Jüdisch in Attendorn“ erläutern: „Mit dem Pflanzen von Bäumen festigen die Juden auch ihre Wurzeln des Glaubens. Zudem werden die Bäume auch in der Hoffnung auf Frühling und Freiheit gepflanzt. Dieser Hoffnung schließen wir uns in Attendorn gerne an.“

Der Bürgerwald hat weiterhin Platz für weitere Spenden. Interessierte können sich gerne an Chiara Sopart von der Stadtverwaltung Attendorn wenden, Tel. 02722/64-334, E-Mail c.sopart@attendorn.org.

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