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Offene Heimat-Werkstatt zur Obstbaum-Veredlung erfolgreich beendet

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Pfopfung oder Kopulation? Zwei Verfahren der Obstbaumveredlung (Foto: Kreisheimatbund Olpe)

Am 19. Juni 2026 fand in Drolshagen-Iseringhausen der Abschluss der diesjährigen Offenen Heimat-Werkstatt des Kreisheimatbundes Olpe statt. Zum zweiten Mal nach 2025 ging es um die Veredlung von Obstbäumen. Diesmal zeigte Leo Trumm, zertifizierter Obstbaumpfleger, wie man Obstbäume durch Kopulation veredelt. Bei dieser Methode sind Unterlage und Veredlungsreis annährend gleich dick, was eine stabilere und bessere Verbindung ergibt als beim Pfropfen. Es wurden vor allem Edelreiser der Sorte Jacob Lebel verwendet – ein Apfel, der zum direkten Verzehr ebenso geeignet ist zum Backen und für Kompott.

Im Februar hatten die neun Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter zwischen 32 und 85 Jahren jeweils ein Bäumchen selbst veredelt. Alle durchgeführten Veredlungen waren erfolgreich. Stolz konnten nun die Ergebnisse präsentiert werden. Für jedes Exemplar hielt Leo Trumm einen Eimer Grünschnitt-Kompost und einen Korb aus nichtverzinktem Maschendraht als Schutz gegen Wühlmäuse bereit.

Im kommenden Jahr soll Teil drei der Offenen Heimat-Werkstatt zur Obstbaum-Veredlung folgen: Dann wird es um den Schnitt der jungen Obstbäume gehen.

Weitere Infos: www.kreisheimatbund-olpe.de

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