Montag, 26. Januar 2026

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Lange Nacht des Impfens in Apotheken

Am 8. Oktober können Bürger sich bis in den späten Abend hinein in vielen westfälisch-lippischen Apotheken gegen Grippe und/oder Corona impfen lassen.

Mit der Langen Nacht des Impfens wollen viele Apotheken in Westfalen-Lippe auch in diesem Jahr impfmüde Bürger munter machen. Am 8. Oktober 2025 können sich Kunden bis in den späten Abend hinein in teilnehmenden Apotheken gegen Grippe und/oder Corona ganz unkompliziert impfen lassen. „Die Zeit ab Anfang Oktober ist die beste, um sich gegen einen schweren Verlauf einer Grippe- und Corona-Erkrankung schützen zu lassen“, sagt Apotheker Ulf Ullenboom, Vorsitzender der Bezirksgruppe Olpe des Apothekerverbandes Westfalen-Lippe (AVWL).

Ziel der Aktion ist, die Bürger auf die Bedeutung des Impfens aufmerksam zu machen und zugleich die Impfquote in der Bevölkerung zu erhöhen. Denn diese ist noch immer viel zu niedrig. Sie liegt zum Beispiel bei der Grippeschutzimpfung in Deutschland nach wie vor weit unter der von der Weltgesundheitsorganisation empfohlenen Quote von 75 Prozent bei den Menschen über 60 Jahren.

„Aufgrund des großen Andrangs bei der Langen Impfnacht im vergangenen Jahr empfehlen wir, vorab einen Termin zu vereinbaren“, so Ulf Ullenboom. Apotheken informieren ihre Kunden mit Aushängen, auf ihren Internetseiten und in Social-Media-Kanälen über die Teilnahme. Zudem können sich Bürger auf der Seite https://lange-nacht-des-impfens.de/impfen/ darüber informieren, welche Apotheken in ihrem Umfeld mitmachen. „Und falls jemand an diesem Abend keine Zeit haben oder keinen Termin mehr bekommen sollte: Auch nach der Langen Nacht bieten Apotheken Impftermine an, auch in den Randzeiten, zum Beispiel an Freitagnachmittagen.“ Ulf Ullenboom bittet die Kunden, ihre Gesundheitskarte und – falls zur Hand – auch den Impfausweis zur Langen Nacht bzw. zum Impftermin mitzubringen.

Da einige Viren sich sehr schnell verändern und schon kleine Veränderungen dazu führen können, dass das Immunsystem nicht mehr gut genug auf eine Infektion z. B. mit Grippe- oder Coronaviren reagieren kann, ist die jährliche Impfung gegen diese Viren so wichtig. Empfohlen wird die Grippeschutzimpfung von der Ständigen Impfkommission (STIKO) für Menschen ab 60 Jahren, für Personen unter 60 Jahren mit chronischen Grundleiden wie beispielsweise chronische Atemwegserkrankungen sowie Berufe mit erhöhtem Kontaktrisiko. Aber auch Schwangere sollten sich impfen lassen. Viele Krankenkassen tragen darüber hinaus für alle ihre Versicherten ab 18 Jahren die Kosten einer Impfung. Eine Auffrischungsimpfung gegen Corona rät die STIKO folgenden Personengruppen an: Menschen ab 60 Jahren, Menschen, die in einem Pflegeheim leben oder dort arbeiten, Menschen, mit engem Kontakt zu Personen, die ein schlechtes Immunsystem haben, sowie Patientinnen und Patienten mit chronischen Erkrankungen.

Eine Impfung ist unter anderem nicht möglich bei einer akuten Infektion, Fieber, Überempfindlichkeit gegen einen Bestandteil des Impfstoffs, geplanten operativen Eingriffen. „Wir Apothekerinnen und Apotheker führen vorab ein Gespräch mit den Patienten und klären in Ruhe alle Fragen ab“, so Ulf Ullenboom.

Der Apothekerverband Westfalen-Lippe e.V. (AVWL):

Die Apotheken in Westfalen-Lippe versorgen die Bevölkerung mit lebenswichtigen Arzneimitteln, sie beraten die Menschen kompetent und vertraulich und erbringen wohnortnah pharmazeutische Dienstleistungen. Der AVWL vertritt die Interessen von rund 1.200 Apothekeninhabern mit 1600 Haupt- und Filialapotheken. Er versteht sich als Zweckverband für die wirtschaftlichen, rechtlichen und berufspolitischen Interessen seiner Mitglieder und vertritt diese nach außen. Weitere Informationen unter www.apothekerverband.de

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