Mit großem Engagement präsentierten die SPD-Stadtverordneten Uli Bock und Bernd Strotkemper gemeinsam mit Bürgermeister Christian Pospischil die umfassenden Umbaupläne für die Grundschule Ennest – ein Schlüsselprojekt für die Zukunft der Bildungslandschaft in Attendorn.

Auf dem Dorfplatz eröffnete Uli Bock die Veranstaltung, begrüßte die zahlreich erschienenen Bürgerinnen und Bürger und machte deutlich: „Wir lassen Ennest nicht allein – die Zukunft der Kinder bleibt hier im Dorf gesichert.“ Die Veranstaltung war Teil der Reihe „SPD Sommertour“, die regelmäßig aktuelle Entwicklungen direkt in den Ortsteilen thematisiert.
Die drei Referenten stellten die Kernpunkte der Planung vor: Geplant ist, dass Unterrichts- und Ganztagsräume gut miteinander verbunden und werden. In den sogenannten „Lernwohnungen“ sind räumliche Möglichkeiten zum differenzierten, individuellen und auch digitalen Lernen eingeplant. Die Räume für den Ganztag sollen ausreichend Platz bieten, wenn es ab 2026 einen Rechtsanspruch auf Betreuung im Offenen Ganztag gibt und die Schülerzahlen dort voraussichtlich steigen.
Die Kostenschätzung beläuft sich auf rund 5,3 Mio. €. Fördermittel von etwa 923.000 € sind zugesagt, zusätzlich klagen die Kommunen gegen zu geringe Landeszuschüsse. „Die Summe ist hoch – aber dieses Geld ist gut angelegt, wenn es um die Zukunft unserer Kinder geht und der Schulstandort auf Dauer gesichert wird“, so Bernd Strotkemper.
Pospischil betonte, dass neben Ennest auch weitere Schulen in Attendorn in den Fokus genommen werden. Trotz hoher Kosten besteht parteiübergreifend Einigkeit über die Notwendigkeit des Projekts.


Neue Baugebiete in Ennest
Neben den Schulplänen wurden auch weitere Perspektiven für den Ort vorgestellt. Im aktuellen Flächennutzungsplan sind Flächen sichtbar, die künftig zur Erschließung weiterer Baugebiete dienen können; für das Baugebiet „Holunderweg – Erweiterung, 2. Bauabschnitt“ wurde jüngst ein Aufstellungsbeschluss gefasst. Dadurch soll zusätzlicher Wohnraum geschaffen und die Attraktivität des Ortsteils langfristig gesichert werden. Einigkeit bestand ferner, dass statt des in die Jahre gekommenen Bolzplatzes ein multifunktionelles Sportfeld angelegt werden soll.
Nach einer Dorfbegehung tauschten sich die Teilnehmenden im Sängertreff bei einem Umtrunk aus.
Uli Bock, Bernd Strotkemper und Bürgermeister Pospischil versprachen die Ennester Bevölkerung regelmäßig über den Fortschritt der Baumaßnahmen und die weiteren Entwicklungspläne für den Ort zu informieren.

