Donnerstag, 03. April 2025

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Ein­bruch ver­hin­dern

Auch in die­sem Jahr fand wie­der die lan­des­wei­te Akti­on der Poli­zei Nord­rhein-West­fa­len “Rie­gel vor! Sicher ist siche­rer” gegen Woh­nungs­ein­bruchs­dieb­stahl statt. Am 29. und 31. Okto­ber infor­mier­te Kri­mi­nal­haupt­kom­mis­sar Micha­el Mei­nerz­ha­gen – zustän­dig für die Kri­mi­nal­prä­ven­ti­on in der Bera­tungs­stel­le der Kreis­po­li­zei­be­hör­de Olpe – alle Inter­es­sier­ten zum The­ma.

Nach der Coro­na­zeit stei­gen 2022 die Fall­zah­len beim Woh­nungs­ein­bruch­dieb­stahl wie­der an. 2022 wur­den 23.528 Fäl­le ver­zeich­net. 2023 zähl­te die Poli­zei NRW rund 27.061 Fäl­le und der Trend setzt sich schein­bar für das Jahr 2024 fort. Des­halb klä­ren die Bera­tungs­stel­len der Kreis­po­li­zei­be­hör­den im Rah­men der Lan­des­ak­ti­on in jedem Jahr wie­der zu dem The­ma auf.

Wel­che mög­li­chen Schwach­stel­len die Die­be für den Ein­stieg ins Haus nut­zen, weiß Micha­el Mei­nerz­ha­gen: “Beson­ders eben­erdi­ge Türen und Fens­ter, die leicht zu öff­nen sind, sind häu­fi­ge Zie­le für einen Ein­bruch. Höher­lie­gen­de Fens­ter kön­nen eben­falls genutzt wer­den, wenn sie ein­fach über eine Auf­stiegs­mög­lich­keit – wie Müll­ton­nen oder Bal­ko­ne – erreich­bar sind”. Um Dieb­stäh­le zu ver­mei­den, kön­nen schon ein­fa­che Tipps eine gro­ße Hil­fe sein. Gekipp­te Fens­ter ver­mei­den, Beleuch­tung auch bei Abwe­sen­heit, die Nach­barn über Abwe­sen­heit und Urlaub infor­mie­ren sowie im Ver­dachts­fall die 110 anwäh­len. Soll­te es doch mal zu einem Dieb­stahl kom­men ist ein soge­nann­tes Wert­ge­gen­stands­ver­zeich­nis hilf­reich um Ver­si­che­rung und Poli­zei zu infor­mie­ren.

Mehr Sicher­heit in den eige­nen vier Wän­den schaf­fen Wer sich noch bes­ser absi­chern möch­te, kann am eige­nen Haus in Sachen Ein­bruchs­si­cher­heit den Hebel anset­zen: Die Mög­lich­kei­ten die Sicher­heit von Fens­tern und Türen zu erhö­hen sind bei­na­he end­los. Von Pilz­kopf­ver­rie­ge­lung über zusätz­li­che Schlös­ser mit Alarm­si­che­rung bis zu spe­zi­el­ler Schutz­fo­lie für die Fens­ter, kann jeder sein eige­nes Zuhau­se aus­stat­ten. Die Bera­tungs­stel­le für Kri­mi­nal­prä­ven­ti­on und Opfer­schutz steht in die­sen Fäl­len mit Rat und Tat zur Sei­te: “Men­schen wen­den sich oft erst an die Poli­zei, wenn es bereits zu einem Ein­bruch gekom­men ist. Mit unse­ren Maß­nah­men kön­nen wir schon vor der eigent­li­chen Tat hel­fen, sodass es im bes­ten Fall gar nicht dazu kommt”, erklärt Micha­el Mei­nerz­ha­gen. “Unse­re Bera­tung ist außer­dem kos­ten­frei. Als Behör­de sind wir ein neu­tra­ler Ansprech­part­ner bei dem kei­ne wirt­schaft­li­chen Vor­tei­le im Fokus ste­hen”, ergänzt er.

Kos­ten­freie Bera­tungs­ter­mi­ne kön­nen tele­fo­nisch unter 02761–9269-6131 ver­ein­bart wer­den. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Kri­mi­nal­prä­ven­ti­ons­stel­le der Kreis­po­li­zei­be­hör­de Olpe unter https://olpe.polizei.nrw/kriminalpraevention-im-kreis-olpe

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