Mittwoch, 02. April 2025

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Archi­va­lie

archivalie des monats oktober 24
Teil eines Ver­kaufs­ver­tra­ges von städ­ti­schen Grund­stü­cken (Archi­va­lie des Monats Okto­ber 24, Archiv Rat­haus)

B 835: Die­ser Situa­ti­ons­plan oder wie man heu­te sagen wür­de Lage­plan ist Teil eines Ver­kaufs­ver­tra­ges von städ­ti­schen Grund­stü­cken an die Her­ren Cas­par Anton Schrö­der und Fer­di­nand Hundt vom 30.11.1841. Die Kar­te ist bemer­kens­wert, weil sie sehr detail­liert die Situa­ti­on vor der Bebau­ung und nach der Bebau­ung auf­zeigt. Als Ori­en­tie­rung die­nen die Köl­ner Stra­ße und die Pro­me­na­de.

An der Stel­le des heu­ti­gen Rat­hau­ses befin­den sich von unten nach oben: Die nach der Muni­ti­ons­ex­plo­si­on abge­ris­se­ne Klos­ter­kir­che, damals das Zeug­haus der Land­wehr (heu­te steht an der Stel­le der Kir­che nur das wie­der­auf­ge­bau­te Por­tal). Dar­über etwa im Bereich des heu­ti­gen älte­ren Rat­haus­teils und des Saals der Stadt­ver­ord­ne­ten ist das Gym­na­si­um zu fin­den, Vor­gän­ger des Rivi­us-Gym­na­si­ums. Dar­über ein „unaus­ge­bau­tes Klos­ter­ge­bäu­de“, was wohl spä­ter das evan­ge­li­sche Pfarr­haus wer­den wird. Der Platz zum Zeug­hau­se dien­te damals der Land­wehr, war wohl vor­her der Klos­ter­in­nen­platz. Auf der ande­ren Sei­te ist der Klos­ter­platz zu fin­den. Er hieß damals noch von alters her Klos­ter­gar­ten, offen­bar hat­ten dort die Mön­che einen Gar­ten. Zu der Zeit des Pla­nes war die­ser Bereich der „Neue Spiel­platz“, heu­te wür­de man dazu Pau­sen­hof sagen. Die drei heu­te noch bestehen­den Häu­ser sind mit ihren Grund­stü­cken ein­ge­zeich­net. An der Rück­sei­te des Klos­ter­gar­tens ver­lief offen­bar eine Stra­ße, die mi dem Bau der Häu­ser und der Neu­ge­stal­tung des Plat­zes ein­ge­zo­gen wur­de.

Die­ser Plan zeigt, wie vie­le Erkennt­nis­se sich aus einem Geschäfts­ver­trag her­aus­ho­len las­sen.

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