Freitag, 04. April 2025

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Alters­klas­sen­sieg für Atten­dor­ner Tri­ath­le­tin Fabi­en­ne Hühn

Mit ihrem ers­ten Ein­satz auf der Kurz­di­stanz konn­te die Atten­dor­ner Tri­ath­le­tin Fabi­en­ne Hühn – zu ihrer eige­nen Über­ra­schung – im offe­nen Feld Gesamt­rang zehn errei­chen. Die 1000m Schwim­men, 38,5km Rad­fah­ren und 10km Lau­fen brach­te sie in 2:33,25 Stun­den hin­ter sich und gewann damit die Alters­klas­se W20.

Das Tri­ath­lon-Her­ren­team des TV Atten­dorn TRI-TIME erreich­te bei sei­ner Sai­son­pre­mie­re 2024 in der Ver­bands­li­ga Mit­te den 16. Platz. Beim Start über die Sprint­di­stanz (750m Schwim­men, 22km Rad­fah­ren, 5km Lau­fen) am sel­ben Ort erreich­ten Lothar Fischer, Ste­fan Wort­mann, Niels Hen­nel und  Tho­mas Tipp­mann die Platz­zif­fer 191 und sorg­ten somit für die ers­ten fünf Punk­te im neu­en Liga­jahr.

Früh am Sonn­tag auf­ste­hen muss­te die 22-jäh­ri­ge Fabi­en­ne Hühn, um nach 90-minü­ti­ger Anrei­se ins nörd­li­che Ruhr­ge­biet und dem Ein­che­cken in die Wech­sel­zo­ne bereits um 8:30 Uhr ins 50m-Becken des Glad­be­cker Frei­ba­des zu sprin­gen. Nach 1000 geschwom­me­nen Metern ver­ließ die gebür­ti­ge Plet­ten­ber­ge­rin auf Posi­ti­on sie­ben das beheiz­te Nass. Dank ihrer Stär­ken auf dem Renn­rad – Hühn fuhr die fünft­schnells­te Rad­zeit – konn­te sie die­se Posi­ti­on hal­ten. Auf der abschlie­ßen­den 10km-Lauf­stre­cke konn­te sie das Tem­po der Kon­kur­renz nicht mehr hal­ten und ver­lor drei Plät­ze. Den­noch war die jun­ge Atten­dor­ne­rin äußerst zufrie­den mit Gesamt­rang zehn, da es ihr ers­ter Start über die­se Distanz war. Mit einem guten Gefühl für ihr gro­ßes Sai­son­ziel fuhr Hühn schluss­end­lich hoch­mo­ti­viert zurück ins Sau­er­land.

Das Her­ren­team des TV Atten­dorn TRI-TIME begann der­weil die Liga­sai­son in der­sel­ben Beset­zung wie die letzt­jäh­ri­ge in Güters­loh. Stärks­ter Han­se­städ­ter war wie­der ein­mal der 56-jäh­ri­gen Lothar Fischer, der wie gewohnt auf dem Rad auf­dreh­te. Nach einem soli­den 5km-Lauf erreich­te er Tages­rang 35. “Ich hät­te nicht gedacht, dass es so gut läuft und bin davon aus­ge­gan­gen, dass ich hin­ter Ste­fan ins Ziel ein­lau­fen wür­de,” zeig­te sich der Licht­ring­hau­se­ner gut erholt von sei­ner im Win­ter erfor­der­lich gewor­de­nen Ober­schen­kel­ope­ra­ti­on.

Besag­ter Ste­fan Wort­mann leg­te erwar­tungs­ge­mäß eine schnel­le Schwimm­zeit vor und kam als 19. auf die Rad­stre­cke. Dort wur­de er eini­ge Plät­ze durch­ge­reicht; konn­te aller­dings mit einem guten Lauf ein paar Kon­kur­ren­ten zurück über­ho­len. 90 Sekun­den nach Fischer kam er auf Platz 41 ins Ziel. Elf Rän­ge danach erreich­te Niels Hen­nel in sei­nem drit­ten Liga­ein­satz für die Atten­dor­ner TRI-TIMER das Ziel in der Ves­ti­schen Kampf­bahn. Vor allem im Lau­fen hat er sich gegen­über dem Vor­jahr deut­lich ver­bes­sert.

Bedingt durch eine schwie­ri­ge Vor­be­rei­tungs­zeit hin­gen die Trau­ben für den Vier­ten im Bun­de, Tho­mas Tipp­mann, recht hoch. Sein Miss­ge­schick beim Rad­fah­ren, als er eine Run­de zu früh in die Wech­sel­zo­ne ein­bog, sei­nen Feh­ler noch recht­zei­tig bemerk­te und kor­ri­gier­te, kos­te­te zusätz­li­che Zeit. Auf der Lauf­stre­cke über­wand er noch ein­mal den inne­ren Schwei­ne­hund, konn­te aber an der Plat­zie­rung (Rang 63) nichts mehr ändern.

Als Tages­fa­zit resü­mier­te Team­ma­na­ger Ste­fan Wort­mann, dass “mit Dors­ten und den vier Auf­stei­gern fünf star­ke Teams hin­zu­ge­kom­men” sei­en. „Das Leis­tungs­ni­veau der Ver­bands­li­ga Mit­te ist in 2024 deut­lich höher als im Vor­jahr. Wir benö­ti­gen gute und kon­stan­te Wett­kampf­leis­tun­gen, um den Klas­sen­er­halt zu schaf­fen.”

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