Freitag, 04. April 2025

Top 5 der Woche

Ähnlich

„Atten­dorn ist schon jetzt mei­ne zwei­te Hei­mat!“

Er gehört mitt­ler­wei­le zu Atten­dorn wie Kar­ne­val, Schüt­zen­fest und Sem­mel­seg­nen: der deutsch-fran­zö­si­sche Schü­ler­aus­tausch der St.-Ursula-Schulen, der in die­sen Tagen wie­der eini­ge jun­ge Men­schen aus Frank­reich in die Han­se­stadt gebracht hat.

Bereits im Jahr 1980 beschlos­sen die St.-Ursula-Schulen in Atten­dorn und das Col­lè­ge Cham­pa­gnat aus l’Arbresle in Frank­reich, das Expe­ri­ment eines Schü­ler­aus­tau­sches zu wagen. Und 44 Jah­re spä­ter hält die Freund­schaft noch immer an.

Nach­dem die Dele­ga­ti­on aus Atten­dorn bereits vor eini­gen Wochen vor den Toren Lyons die fran­zö­si­sche Gast­freund­schaft genie­ßen durf­te, hiel­ten sich nun 19 Schü­le­rin­nen und Schü­ler sowie zwei Lehr­kräf­te aus Frank­reich für eini­ge Tage im Sau­er­land auf, wo sie in Gast­fa­mi­li­en unter­ge­kom­men waren.

Die Gäs­te aus Frank­reich genos­sen neben dem Besuch des Schul­un­ter­richts ein abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm. Dabei erleb­ten sie unter ande­rem schö­ne Stun­den in der Atta-Höh­le, im Phan­ta­sia­land in Brühl und im „Haus der Geschich­te“ in Bonn.

Atten­dorns Bür­ger­meis­ter Chris­ti­an Pospi­schil und Tom Klei­ne von der Stadt­ver­wal­tung begrüß­ten die Teil­neh­mer bei einem Emp­fang im Rat­haus. Neben den Schü­le­rin­nen und Schü­lern aus bei­den Län­dern nah­men auch die Leh­re­rin­nen Saskia Gün­sche und Isa­bel­le Ros­sa-Buja­doux aus l’Arbresle sowie Mag­da­le­ne Ahl­bäu­mer von den St.-Ursula-Schulen in Atten­dorn im Rats­saal Platz.


Nach der zwei­spra­chi­gen Begrü­ßung durch Chris­ti­an Pospi­schil, in der er Bezug nahm auf die eine Woche zuvor ver­lie­he­ne Aus­zeich­nung des West­fä­li­schen Frie­dens­prei­ses an Frank­reichs Staats­prä­si­dent Emma­nu­el Macron, und einer Prä­sen­ta­ti­on über den Wirt­schafts- und Tou­ris­mus-Stand­ort Atten­dorn nutz­te die inter­es­sier­te Grup­pe anschlie­ßend noch ein wenig Zeit zum Fra­ge- und Ant­wort­spiel mit dem Bür­ger­meis­ter. Neben Fra­gen zur Stadt­ge­schich­te Atten­dorns berich­te­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus bei­den Län­dern über ihre Erfah­run­gen wäh­rend des Aus­tau­sches. Für viel Applaus sorg­te die Aus­sa­ge einer fran­zö­si­schen Schü­le­rin „Atten­dorn ist schon jetzt zu einer zwei­ten Hei­mat für mich gewor­den!“

Bei der Fra­ge nach dem zukünf­ti­gen Fuß­ball-Euro­pa­meis­ter gin­gen die Mei­nun­gen aller­dings erwar­tungs­ge­mäß aus­ein­an­der.

Bür­ger­meis­ter Pospi­schil hob abschlie­ßend die Wich­tig­keit der deutsch-fran­zö­si­schen Freund­schaft in einem fried­li­chen und ver­ein­ten Euro­pa her­vor: „Die Geschich­te hat immer wie­der gezeigt, dass gera­de im gegen­sei­ti­gen Ken­nen­ler­nen Respekt und Ver­ständ­nis für­ein­an­der ent­ste­hen. Und genau dies pas­siert seit über 40 Jah­ren zwi­schen Atten­dorn und L’Ar­bres­le auf eine sehr schö­ne Wei­se.“

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus Frank­reich gin­gen nicht leer aus und erhiel­ten zur Erin­ne­rung an Atten­dorn einen USB-Stick mit Bil­dern und Infor­ma­tio­nen aus der Han­se­stadt. Die von einem hei­mi­schen Kon­di­tor­meis­ter hand­ge­fer­tig­te „Atten­dorn-Scho­ko­la­de“ lie­ßen sich die meis­ten Schü­ler noch im Rat­haus schme­cken. Und für die Lehr­kräf­te aus Frank­reich gab es neben einer Atten­dorn-Tas­se mit „Bel­le­baums Traum“ noch den fair gehan­del­ten Atten­dor­ner Stadt­kaf­fee als Geschenk dazu.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Beliebte Beiträge