Donnerstag, 03. April 2025

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Sie­ben auf einen Streich!

Gleich sie­ben frisch exami­nier­te Pfle­ge­kräf­te des Abschluss­jahr­gangs 2024 set­zen ihren beruf­li­chen Weg nach ihrer Aus­bil­dung an der Heli­os Kli­nik Atten­dorn fort.

Strah­len­de Gesich­ter, Umar­mun­gen und lus­ti­ge Anek­do­ten: Der Pfle­ge­di­rek­tor der Heli­os Kli­nik Atten­dorn lud Anfang ver­gan­ge­ner Woche alle sie­ben frisch exami­nier­ten Pfle­ge­kräf­te des Hau­ses zu einem gemein­sa­men Abschluss­früh­stück ein. Vier Kol­le­gin­nen hat­ten Ende März ihre drei­jäh­ri­ge Aus­bil­dung zur Pfle­ge­fach­frau been­det, drei die Leh­re als Pfle­ge­fach­as­sis­ten­tin abge­schlos­sen. Allen gemein war die Erleich­te­rung dar­über, dass der Lern­ma­ra­thon mit der bestan­de­nen Prü­fung nun erst ein­mal erfolg­reich hin­ter ihnen liegt.

„Das Ler­nen neben der Schicht­ar­beit war sehr her­aus­for­dernd“, blickt Pau­li­na Camen zurück. Jetzt freut sich die 24-Jäh­ri­ge end­lich wie­der Zeit für ihre Hob­bies Fit­ness­trai­ning und Freun­de tref­fen, zu haben. „An man­chen Aben­den wuss­te ich buch­stäb­lich nicht mehr, wo mir der Kopf steht“, so die Absol­ven­tin. Aber es hat sich gelohnt: Beson­ders gefällt ihr, dass sie nun eine rich­ti­ge „Schwes­ter“ ist, und sich Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten sowie Ange­hö­ri­gen nicht mehr als „Schü­le­rin“ vor­stel­len muss. „Man wird von außen jetzt ganz anders wahr­ge­nom­men“, so Camen.

Dua­le Aus­bil­dung: Theo­rie in Olpe, Pra­xis in Atten­dorn

Die Aus­bil­dung basier­te bei bei­den Berufs­rich­tun­gen auf einem prak­ti­schen Teil vor Ort in der Kli­nik und einem schu­li­schen. Für Ers­te­ren muss­ten die Aus­zu­bil­den­den sämt­li­che Abtei­lun­gen der Kli­nik durch­lau­fen, um alle Fach­be­rei­che ken­nen­zu­ler­nen. Unter­stüt­zung fan­den sie bei den Pra­xis­an­lei­te­rin­nen des Kran­ken­hau­ses, Anto­nella Mero­la, Jas­min Stein­gaß und Jes­si­ca Rabe, die mit Rat und Tat und geziel­ter För­de­rung zur Sei­te stan­den.

„Jede von ihnen hat sich zu einer groß­ar­ti­gen Per­sön­lich­keit mit star­ken Kom­pe­ten­zen ent­wi­ckelt. Sie sind defi­ni­tiv eine Berei­che­rung für jedes ein­zel­ne Team und für unser Haus“, freut sich Anto­nella Mero­la über die bereits gut inte­grier­ten Nach­wuchs­kräf­te.

Zu den Lern­in­hal­ten gehör­ten unter ande­rem theo­re­ti­sche und prak­ti­sche Kennt­nis­se in der Grund- und Behand­lungs­pfle­ge, die Doku­men­ta­ti­on und Pfle­ge­pla­nung, die Ver­ab­rei­chung von Medi­ka­men­ten und Infu­sio­nen, aber auch die prä- und post­ope­ra­ti­ve Pfle­ge, eine pati­en­ten- und ange­hö­ri­gen­zen­trier­te Kom­mu­ni­ka­ti­on. Beson­de­rer Wert wird auf die Ver­mitt­lung einer ganz­heit­li­chen Sicht auf den Pati­en­ten, sei­ne Vor­ge­schich­te und Lebens­um­stän­de gelegt, denn Pfle­ge muss inzwi­schen mehr­leis­ten, als nur die kurz­fris­ti­ge Behand­lung von Sym­pto­men. Der theo­re­ti­sche Teil wur­de bei der Fort­bil­dungs­aka­de­mie Olpe an der GFO Schu­le für Gesund­heits­be­ru­fe absol­viert.

Alle Absol­ven­ten blei­ben in Atten­dorn

Ein Aspekt freut Pfle­ge­di­rek­tor René Stahl beson­ders: „Bei der per­so­nel­len Pla­nung auf unse­ren eige­nen Nach­wuchs set­zen zu kön­nen, ist natür­lich eine groß­ar­ti­ge Per­spek­ti­ve – getra­gen von Aner­ken­nung, gegen­sei­ti­gem Ver­trau­en und Zutrau­en.“

Das Vor­ur­teil von der feh­len­den Attrak­ti­vi­tät der Pfle­ge­be­ru­fe sieht Dr. Oksa­na Pra­j­zel, Geschäfts­füh­re­rin des Heli­os-Stand­orts in Atten­dorn, längst wider­legt: Die Aus­bil­dung ver­mitt­le fach­li­che und sozia­le Kom­pe­ten­zen auf hohem Niveau und berei­te auf eine sinn­stif­ten­de und stark nach­ge­frag­te Tätig­keit vor.

Ein Beleg dafür könn­ten die neu­en Zah­len der Heli­os Kli­nik Atten­dorn zum Start des neu­en Aus­bil­dungs­halb­jah­res sein. Alle ange­bo­te­nen Plät­ze im Pfle­ge­be­reich sind für den Start zum 1. Okto­ber bereits ver­ge­ben.

Wer sich für eine Aus­bil­dung in der Pfle­ge inter­es­siert und Infor­ma­tio­nen aus ers­ter Hand möch­te, besucht die Aus­bil­dungs­mes­se Olpe am 17. April.

Mehr Infos unter Ver­an­stal­tungs­de­tails »Aus­bil­dungs­mes­se Olpe« – ihk-siegen.de

Heli­os ist Euro­pas füh­ren­der pri­va­ter Gesund­heits­dienst­leis­ter mit 127.000 Mit­ar­bei­ten­den. Zum Unter­neh­men gehö­ren unter dem Dach der Hol­ding Heli­os Health die Heli­os Grup­pe in Deutsch­land sowie Quirón­sa­lud in Spa­ni­en und Latein­ame­ri­ka. Rund 26 Mil­lio­nen Men­schen ent­schei­den sich jähr­lich für eine medi­zi­ni­sche Behand­lung bei Heli­os. 2023 erziel­te das Unter­neh­men einen Gesamt­um­satz von mehr als 12 Mil­li­ar­den Euro.

In Deutsch­land ver­fügt Heli­os über mehr als 80 Kli­ni­ken, rund 230 Medi­zi­ni­sche Ver­sor­gungs­zen­tren (MVZ) mit etwa 600 kas­sen­ärzt­li­chen Sit­zen, sechs Prä­ven­ti­ons­zen­tren und 27 arbeits­me­di­zi­ni­sche Zen­tren. Jähr­lich wer­den in Deutsch­land rund 5,5 Mil­lio­nen Men­schen behan­delt, davon mehr als 4 Mil­lio­nen ambu­lant. Heli­os setzt seit sei­ner Grün­dung auf mess­ba­re, hohe medi­zi­ni­sche Qua­li­tät sowie Trans­pa­renz der Daten und ist bei 88 Pro­zent der Qua­li­täts­zie­le bes­ser als der bun­des­wei­te Durch­schnitt. In Deutsch­land beschäf­tigt Heli­os rund 78.000 Mit­ar­bei­ten­de und erwirt­schaf­te­te 2023 einen Umsatz von rund 7,3 Mil­li­ar­den Euro. Sitz der Unter­neh­mens­zen­tra­le ist Ber­lin.

Quirón­sa­lud betreibt 58 Kli­ni­ken, davon acht in Latein­ame­ri­ka, über 100 ambu­lan­te Gesund­heits­zen­tren sowie rund 300 Ein­rich­tun­gen für betrieb­li­ches Gesund­heits­ma­nage­ment. Jähr­lich wer­den hier rund 20 Mil­lio­nen Patient:innen behan­delt, davon mehr als 19 Mil­lio­nen ambu­lant. Quirón­sa­lud beschäf­tigt 49.000 Mit­ar­bei­ten­de und erwirt­schaf­te­te 2023 einen Umsatz von rund 4,8 Mil­li­ar­den Euro.

Heli­os gehört zum Gesund­heits­kon­zern Fre­se­ni­us.

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