Freitag, 04. April 2025

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Das “neue” Gil­de­haus in Atten­dorn (Foto: pri­vat)

Im Febru­ar 2019 wur­de in Atten­dorn der Trä­ger­ver­ein Gil­de­haus Atten­dorn gegrün­det. Der Ver­ein hat­te das Ziel, das alte Spei­cher­ge­bäu­de am Klei­nen Markt in Atten­dorn in Atten­dorn zu erwer­ben und es der Öffent­lich­keit zugäng­lich zu machen.

Das aus Bruch­stein gemau­er­te Haus wur­de vor ca. 200 Jah­ren als Werk­statt­ge­bäu­de der Fami­lie Zep­pe­n­feld hin­ter dem Wohn­haus der Fami­lie in der Köl­ner Stra­ße errich­tet.

Das Gebäu­de blieb bei dem schreck­li­chen Bom­ben­an­griff am 28.03.1945 fast schad­los, obwohl in unmit­tel­ba­rer Nach­bar­schaft eini­ge Voll­tref­fer ein­schlu­gen.

Auch dem Groß­brand bei den Häu­sern der Fami­lie Leit­ges und der Fami­lie Bra­ke im Janu­ar 1993 trotz­te das Gebäu­de. Ledig­lich die Fach­werk­sei­te des Hau­ses wur­de durch die Hit­ze und durch Lösch­was­ser ein wenig beschä­digt.

Der Trä­ger­ver­ein setzt sich aus den bei­den noch akti­ven Zünf­ten, der Schmie­de­zunft St. Aga­tha und der Bau­zunft St. Josef sowie den bei­den Con­fra­ter­ni­tä­ten St. Nico­lai und St. Sebas­ti­an zusam­men. Alle 4 Gemein­schaf­ten bestehen bereits seit dem Mit­tel­al­ter und brin­gen sich auch heu­te noch sehr aktiv in das gesell­schaft­li­che Leben der Han­se­stadt ein.

Das Gil­de­haus soll nun die Geschich­te die­ser Zünf­te und Bru­der­schaf­ten her­vor­he­ben und ein Ort der Begeg­nung wer­den.

Mit Hil­fe des Lan­des NRW und der Unter­stüt­zung vie­ler Atten­dor­ner ist es nun gelun­gen, das Haus aus sei­nem Dorn­rös­chen­schlaf zu befrei­en und ihm zu neu­em Glanz zu ver­hel­fen.

Die Eröff­nung für Ver­eins­mit­glie­der, Nach­barn und gela­de­ne Gäs­te fin­det am Sams­tag, dem 13.04.2024 statt.

Im Rah­men des Früh­lings­mark­tes öff­net das Gil­de­haus Atten­dorn am Sams­tag, dem 20.04.2024 von 11.00–17.00 Uhr und am Sonn­tag, dem 21.04.2024 von 13.00–17.00 Uhr sei­ne Tür.

So ist es jeder Atten­dor­ner Bür­ge­rin und jedem Atten­dor­ner Bür­ger sowie jedem Inter­es­sier­ten mög­lich, sich ein Bild von der Geschich­te der Zünf­te und Bru­der­schaf­ten zu Zei­ten der Han­se und heu­te zu machen.

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