Samstag, 05. April 2025

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Welt­ge­bets­tag der Frau­en

In über 120 Län­dern orga­ni­sie­ren und gestal­ten Frau­en seit vie­len Jah­ren den Welt­ge­bets­tag am ers­ten Frei­tag im März – in die­sem Jahr am 1. März.

Der Welt­ge­bets­tag 2024 nimmt uns mit auf eine „Rei­se durch das Land, in dem Jesus gelebt und gelehrt hat“. Wir ent­de­cken ein Land mit lan­ger Tra­di­ti­on und gro­ßer kul­tu­rel­ler, eth­ni­scher und reli­giö­ser Viel­falt, aber auch mit schwer­wie­gen­den Kon­flik­ten, unter denen die Men­schen dort seit nicht erst seit letz­tem Jahr unend­lich lei­den.

Ange­sichts der dra­ma­ti­schen Ereig­nis­se in Isra­el und Paläs­ti­na seit dem 7. Okto­ber hat das deut­sche WGT-Komi­tee eine aktua­li­sier­te Ver­si­on der Got­tes­dienst­ord­nung erar­bei­tet. Die­se dient bun­des­weit als Grund­la­ge für tau­sen­de von öku­me­ni­schen Got­tes­diens­ten zum Welt­ge­bets­tag. „Ange­sichts von Gewalt, Hass und Krieg in Isra­el und Paläs­ti­na ist der Welt­ge­bets­tag mit sei­nem dies­jäh­ri­gen bibli­schen Mot­to aus dem Brief an die Gemein­de in Ephe­sus ‚…durch das Band des Frie­dens‘ so wich­tig wie nie zuvor“, betont die evan­ge­li­sche Vor­stands­vor­sit­zen­de des WGT, Brun­hil­de Rai­ser. „Der Ter­ror der Hamas vom 7. Okto­ber jedoch und der Krieg in Gaza haben die Bereit­schaft vie­ler Men­schen in Deutsch­land wei­ter ver­rin­gert, paläs­ti­nen­si­sche Erfah­run­gen wahr­zu­neh­men und gel­ten zu las­sen. Die neu­en Erläu­te­run­gen (in der ergänz­ten Got­tes­dienst­ord­nung) sol­len dazu bei­tra­gen, die Wor­te der paläs­ti­nen­si­schen Chris­tin­nen trotz aller Span­nun­gen hör­bar zu machen.“, erläu­tert Frau Rai­ser.
Wir sind ver­bun­den „…durch das Band des Frie­dens“, so der aus dem Brief an die Gemein­de in Ephe­sus (Kap. 4,3) ent­nom­me­ne gemein­sa­me deutsch­spra­chi­ge Titel des Welt­ge­bets­tag 2024. In die­sem Bibel­text hören wir von Demut, Freund­lich­keit und Geduld; akti­ve Tugen­den, die Frie­den stif­ten kön­nen, so schwer es auch sein mag.  Sehr deut­lich wird in die­sem Got­tes­dienst die gro­ße Sehn­sucht nach Frie­den und Gerech­tig­keit. Dabei geht es um ein soli­da­ri­sches Hören auf die Stim­men paläs­ti­nen­si­scher Chris­tin­nen: „Infor­miert beten – betend han­deln“, so das welt­wei­te WGT-Mot­to. Die Orga­ni­sa­to­rin­nen des Welt­ge­bets­tags wer­ben für Tole­ranz, Ver­söh­nung und Dia­log – Gebet als akti­ver Bei­trag zur fried­li­chen Kon­flikt­lö­sung.

So kann der Welt­ge­bets­tag 2024 in die­ser bedrü­cken­den Zeit dazu bei­tra­gen, dass – gehal­ten durch das Band des Frie­dens – Ver­stän­di­gung, Ver­söh­nung und Frie­den eine Chan­ce bekom­men, in Isra­el und Paläs­ti­na, im Nahen Osten und auch bei uns in Deutsch­land.

Auch im Pas­to­ral­ver­bund Atten­dorn schlie­ßen sich Frau­en in allen Gemein­den zum öku­me­ni­schen Gebet zusam­men und laden ein:

Hel­den /Dünschede: Um15 Uhr sind Frau­en aus Dün­s­che­de und Hel­den zu einer gemein­sa­men Andacht in St. Hip­po­ly­tus Hel­den ein­ge­la­den. Anschlie­ßend gibt es tra­di­tio­nell das gemüt­li­che Kaf­fee­trin­ken im Pfarr­heim.

Atten­dorn: Alle katho­li­schen und evan­ge­li­schen Frau­en aus Atten­dorn sind herz­lich zum gemein­sa­men Got­tes­dienst um 17 Uhr in die Erlö­ser­kir­che ein­ge­la­den.

Neu-Lis­ter­nohl/­Lis­ter­scheid: Um 17 Uhr fei­ern die katho­li­schen und evan­ge­li­schen Frau­en aus den Neu-Lis­ter­nohl, Lis­ter­scheid und umlie­gen­den Orten eine gemein­sa­me Andacht in der Frie­dens­kir­che. Im Anschluss sind alle Frau­en ein­ge­la­den, zu einem gemüt­li­chen Abend­essen zusam­men­zu­blei­ben.

Wind­hau­sen: Um 19 Uhr fei­ern die Frau­en aus Wind­hau­sen eine Andacht in der Kir­che. Im Anschluss fin­det die Jah­res­haupt­ver­an­stal­tung der Frau­en­ge­mein­schaft im Pfarr­heim statt.

Ennest: Die Ennes­ter Frau­en fei­ern um 8.30 Uhr eine Mes­se in der Pfarr­kir­che. Im Anschluss gibt es ein gemüt­li­ches Früh­stück im Pfarr­heim.

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