Donnerstag, 03. April 2025

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Jah­res­ab­schluss­fei­er der Tisch­ler-Innung West­fa­len-Süd

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Harald Gör­nig hat­te kürz­lich die ehren­vol­le Auf­ga­be, Karl-Jür­gen Reu­ter für sei­ne mehr als 50-jäh­ri­ge Arbeit im Ehren­amt die Sil­ber­ne Ehren­na­del anzu­ste­cken

„Einen Abend der Innung mit beson­de­rem Flair“ ver­brach­ten die Mit­glie­der Tisch­ler-Innung West­fa­len-Süd vor eini­gen Tagen im Land­gast­hof Sche­rer in Wen­den-Schön­au. „Unser Zusam­men­tref­fen offi­zi­ell als Weih­nachts­fei­er zu bezeich­nen, fällt mir ein wenig schwer, da Weih­nach­ten noch ein wenig hin ist“, erklär­te Ober­meis­ter Klaus Reu­ter. Dann rich­te­te er sich mit Wor­ten des Dan­kes und der Aner­ken­nung rich­te­te an Karl-Jür­gen Reu­ter. Der 74-Jäh­ri­ge Tisch­ler­meis­ter aus Sie­gen wur­de für mehr als 50 Jah­re ehren­amt­li­che Tätig­keit in der Tisch­ler-Innung aus­zeich­net. Die Ehren­na­del steck­te der Haupt­ge­schäfts­füh­rer der Kreis­hand­wer­ker­schaft West­fa­len-Süd, Harald Gör­nig, dem Hand­wer­ker an. „Vor allem gilt mein Dan­ke­schön, weil es gera­de in der heu­ti­gen Zeit immer schwie­ri­ger wird, Men­schen für ein Ehren­amt zu begeis­tern und zu hal­ten“, so der Ober­meis­ter. Nach dem Anste­cken der Sil­ber­nen Ehren­na­del ver­lass Klaus Reu­ter den Text der Urkun­de: „In Aner­ken­nung und Wür­di­gung sei­ner her­vor­ra­gen­den und lang­jäh­ri­gen Vor­stands- und Innungs­ar­beit wird Herrn Tisch­ler­meis­ter Karl-Jür­gen Reu­ter (Sie­gen) die Sil­ber­ne Ehren­na­del ver­lie­hen und die­se Urkun­de aus­ge­stellt. Wen­den-Schön­au, 17. Novem­ber 2023 – Fach­ver­band des Tisch­ler­hand­werks Nord­rhein-West­fa­len“.

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Ober­meis­ter Klaus Reu­ter brach­te beim Jah­res­ab­schluss der Tisch­ler-Innung ein paar Sta­tio­nen von Karl-Jür­gen Reu­ter zur Spra­che. Er wur­de an die­sem Abend mit der Sie­be­nern Ehren­na­del aus­ge­zeich­net

Schon früh lern­te Karl-Jür­gen Reu­ter die Arbeit mit Holz im elter­li­chen Betrieb ken­nen. Nach sei­ner Aus­bil­dung mach­te er 1969 sei­ne Meis­ter­prü­fung und über­nahm spä­ter den 1932-gegrün­de­ten Betrieb. Schon damals – mit gera­de ein­mal 20 Jah­ren – enga­gier­te er sich für die Belan­ge sei­ner Bran­che. „Zu die­sem Zeit­punkt gab es noch ver­schie­de­ne Orts­grup­pen der Tisch­ler-Innung Sie­gen und ich wur­de für einen Pos­ten in der Orts­grup­pe Sie­gen vor­ge­schla­gen“, erzählt Reu­ter. Spä­ter gab es eine Fusi­on mit der Innung Sie­gen-Witt­gen­stein. Auch einen Zusam­men­schluss mit der Innung Olpe und der Umbe­nen­nung in die Tisch­ler-Innung West­fa­len-Süd durf­te er mit­er­le­ben. Karl-Jür­gen Reu­ter wirk­te stell­ver­tre­tend im Gesel­len­prü­fungs­aus­schuss mit. Beim Lan­des­ver­band im Aus­schuss für Öffent­lich­keits­ar­beit arbei­te­te er mit und auch im Meis­ter­prü­fungs­aus­schuss unter­stütz­te er drei Wahl­pe­ri­oden das Ehren­amt. „Ich habe schö­ne und auch schwie­ri­ge Zei­ten erlebt, aber bei allen Her­aus­for­de­run­gen und Belas­tun­gen habe ich nie dar­an gedacht, die­se so wich­ti­ge Arbeit auf­zu­ge­ben“, erin­nert sich der 74-Jäh­ri­ge.

Mit der Aus­zeich­nung und der Sil­ber­nen Ehren­na­del geht Karl-Jür­gen Reu­ter somit im Ehren­amt in den Ruhe­stand. Zumin­dest bei der Tischer-Innung, denn seit 1984 enga­giert er sich im Pres­by­te­ri­um der evan­ge­li­schen Kir­che in Sie­gen. Lang­wei­lig dürf­te es Karl-Jür­gen Reu­ter, der im Janu­ar sei­nen 75. Geburts­tag fei­ert, also nicht wer­den. Denn neben sei­ner Frau und der Kir­chen­ge­mein­de gibt es auch noch vier Kin­der. Sein jüngs­ter Sohn Mat­thi­as Reu­ter ist bereits in die Fuß­stap­fen des Vaters getre­ten und arbei­tet mit im Vor­stand der Tisch­ler-Innung ein. Ganz nach dem Mot­to und tref­fend bei der Arbeit mit Holz: „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“.

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