Freitag, 04. April 2025

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„Kin­der sind ein Geschenk Got­tes“

Seit 2021 wur­de gebaut und nun war es end­lich so weit: Die neue Kin­der­ta­ges­stät­te Wichern ist fer­tig und wur­de mit einem gro­ßen Fest­akt eröff­net. Bei 30 Grad in der Son­ne ver­sam­mel­te sich dazu eine Schar hoch­ka­rä­ti­ger Gäs­te im Gar­ten der Anla­ge. Mit dabei: Der Super­in­ten­dent des Ev. Kir­chen­krei­ses Lüden­scheid-Plet­ten­berg – Dr. Chris­tof Gro­te, der amtie­ren­de Bür­ger­meis­ter der Stadt – Sebas­ti­an Wage­mey­er, Ralf Schwarz­kopf (MdL CDU), Gor­dan Dudas (MdL SPD) sowie der Ver­tre­ter der Lin­ken Frak­ti­on im Stadt­rat – Otto Ersching. Alle Ehren­gäs­te spra­chen Gruß­wor­te aus, bei denen die Freu­de über die Neu­eröff­nung der KITA deut­lich wur­de.

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Pflan­zung eines Bau­mes zur Erin­ne­rung an die Eröff­nung. Gespen­det wur­de der Baum von der Lüden­schei­der Bau­fir­ma MEES, wel­che die Bau­lei­tung inne­hat­te. (Foto EKKLP)

Als Kita der Evan­ge­li­schen Kir­che eröff­ne­te der Super­in­ten­dent die Ein­rich­tung mit fol­gen­den Wor­ten: „Kin­der sind ein Geschenk Got­tes. Die­se Erkennt­nis ist sehr alt, wur­de sie doch bereits vor 2700 Jah­ren im Psalm 127 der Bibel for­mu­liert. Kin­der sind kost­bar und uns anver­traut. Daher freue ich mich umso mehr, Sie heu­te so zahl­reich zur Eröff­nung unse­rer neu­en Tages­ein­rich­tung begrü­ßen zu dür­fen. Dass hier heu­te eine Kita eröff­net wird, ist auch eine inhalt­li­che Aus­sa­ge für und von Kir­che: Kin­der sind uns beson­ders wich­tig, denn sie sind unse­re Zukunft. In sie wol­len und müs­sen wir inves­tie­ren. Wir haben als Evan­ge­li­sche Kir­che eine Mit­ver­ant­wor­tung für unse­re Gesell­schaft und sehen uns nicht als abseits ste­hend, son­dern als akti­ves Mit­glied inmit­ten die­ser Gesell­schaft, die aus uns allen besteht. An vie­len Stel­len gibt es bei der Kir­che eher Schlie­ßun­gen, als dass etwas Neu­es ent­steht. Daher sind wir froh, dass bei die­sen her­aus­for­dern­den Rah­men­be­din­gun­gen – gera­de auch durch Coro­na – alles gut funk­tio­niert hat und so schön gewor­den ist. Mein Dank gilt allen Betei­lig­ten. Den Ver­tre­tern und Ver­tre­te­rin­nen von Stadt und Kreis, aus Poli­tik und öffent­li­chen Lebens, den Bau­ver­ant­wort­li­chen, den Erzie­he­rin­nen und heu­te anwe­sen­den Pfar­rern und Pfar­re­rin­nen, die sich alle gemein­sam so vor­bild­lich für den Bau der Kita Wichern ein­ge­setzt haben.“

Das Resul­tat spricht für sich: Die Räum­lich­kei­ten sind wun­der­schön ein­ge­rich­tet. Hier dürf­ten sich Kin­der rich­tig wohl füh­len. Auch die Büros, die Küche und Wasch­kü­che, die Umla­ge des Gebäu­des und nicht zuletzt das Gebäu­de selbst wur­den von Anke Bar­ba­ra als Archi­tek­tin in Zusam­men­ar­beit mit Rabea Schrol­ler als Fach­be­ra­tung für Kin­der­ta­ges­stät­ten und Dirk Ceche­li­us, Geschäfts­füh­rer des Trä­ger­ver­bun­des der Evan­ge­li­schen Kinder­tages­ein­richtungen im hei­mi­schen Kirchen­kreis, lie­be­voll und

mit viel Enga­ge­ment zu einem wirk­li­chen Schmuck­stück gestal­tet. Eine bewähr­te Zusam­men­ar­beit der Fach­be­rei­che im Kir­chen­kreis, die Frucht trug und über­zeug­te.

Die Gäs­te waren durch­weg beein­druckt. Bür­ger­meis­ter Sebas­ti­an Wage­mey­er, der gemein­sam mit dem Rat der Stadt den Bau der Kita unbü­ro­kra­tisch unter­stütz­te, wies in sei­ner Rede dar­auf hin, dass er selbst vie­le Jah­re als Leh­rer gear­bei­tet hat und er es für eine der wich­tigs­ten Auf­ga­ben der Stadt hält, Kin­dern und Jugend­li­chen eine Umge­bung zu bie­ten, in der Ler­nen zur Freu­de wird, statt zu Last. Und dass dies bereits bei den ganz Klei­nen anfängt. Mit die­ser Kin­der­ta­ges­stät­te sei es der Evan­ge­li­schen Kir­che ein wei­te­res Mal gelun­gen, ein Vor­zei­ge­pro­jekt auch gegen­über ande­ren Städ­ten zu erschaf­fen. Er begrüß­te das kirch­li­che Enga­ge­ment und lob­te die gute Zusam­men­ar­beit der Kir­che mit der Stadt aus­drück­lich.

Eben­so wie der Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Gor­don Dudas, der eben­falls beton­te, wie schön die neue Kita gewor­den sei und wie wich­tig ihm das Wohl der Kin­der ist, in Hin­blick auf eine zukünf­ti­ge Gesell­schaft, in der sich zei­gen wür­de, ob jetzt das Rich­ti­ge getan und die Erzie­hung der Kin­der in den Mit­tel­punkt gestellt wur­de. Er wünsch­te allen Ver­ant­wort­li­chen Got­tes Segen und Weis­heit, bei den kom­ple­xen Auf­ga­ben, die nun auf sie war­te­ten.

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Dirk Ceche­li­us, Geschäfts­füh­rer des Trä­ger­ver­bun­des der Evan­ge­li­schen Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen im Ev. Kir­chen­kreis Lüden­scheid-Plet­ten­berg bedank­te sich für die vie­len ermu­ti­gen­den Wor­te. (Foto EKKLP)

Der nächs­te Red­ner, der von Dirk Ceche­li­us ans Mikro­fon gebe­ten wur­de, war der Land­tags­ab­ge­ord­ne­te der CDU, Ralf Schwarz­kopf. Er ergänz­te die Aus­sa­gen sei­ner Vor­red­ner: „Ganz herz­li­chen Dank an alle, die nun dazu bei­tra­gen, die­sen wun­der­schö­nen Ort mit Leben zu fül­len. Beson­ders für das groß­ar­ti­ge Enga­ge­ment der Erzie­he­rin­nen und Erzie­her, die sich jeden Tag hier um die Kin­der küm­mern wer­den. Ich weiß, dass das gera­de heu­te mit gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen ver­bun­den ist. Ich wün­sche Ihnen für die Zukunft, dass Sie die­ses Enga­ge­ment behal­ten und die not­wen­di­ge Kraft und Zuver­sicht dazu, sowie – ganz wich­tig – Got­tes rei­chen Segen.“ Stadt­rat Ber­sching von der Lin­ken Frak­ti­on schloss die Rei­he der Gruß­wor­te mit einem begeis­ter­ten Gruß an die Kin­der, die die Ein­rich­tung besu­chen wer­den, ab. 

Ein strah­len­der Dirk Ceche­li­us bedank­te sich für die vie­len ermu­ti­gen­den Wor­te: „Eine Eröff­nung, wie man sie sich nicht bes­ser wün­schen konn­te.“ Im Anschluss an die Gruß­wor­te wur­de ein Baum gepflanzt, der von der Fir­ma Mees gespen­det wur­de. Der Baum sym­bo­li­sie­re einen Neu­an­fang, mit dem die Hoff­nung ver­bun­den wer­de, dass er wächst und in 30 Jah­ren eine ande­re Gene­ra­ti­on – wenn sie von unten in die Äste schaut – sich dank­bar an den Tag der Eröff­nung erin­nert.

©EKKLP

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