Donnerstag, 03. April 2025

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Fair­dammt lecker

Atten­dorn ist eine fair­trade Stadt, die durch vie­le krea­ti­ve, gemein­sa­me Ideen und Pro­jek­te mit Leben gefüllt wer­den möch­te.

Und so tra­fen sich Sams­tag­abend Inter­es­sier­te, Ver­tre­ter des Jugend­par­la­ments und des Senio­ren­rats bei bes­tem Wet­ter im Gar­ten des grü­nen Rats­mit­glieds Ange­la Klo­se, um bei einem küh­len Getränk ein fair­trade Buf­fet zu genie­ßen. Die Spei­sen waren fair gehan­delt, hat­ten Bio­qua­li­tät und wur­den dar­über hin­aus auch regio­nal, nach­hal­tig und umwelt­scho­nend pro­du­ziert. 

Ein beson­de­res Augen­merk lag für die Köchin bei der Aus­wahl der Spei­sen auf dem Tier­wohl. Die gigan­ti­sche Fleisch- und Milch­in­dus­trie in der Mas­sen­tier­hal­tung ver­braucht rie­si­ge Men­gen an Res­sour­cen und ver­ur­sacht dar­über hin­aus unend­li­ches Tier­leid. Aus die­sem Grun­de erfüll­ten alle Spei­sen auch noch das Kri­te­ri­um „fair zum Tier“.

Alle Teil­neh­mer waren begeis­tert, wie gut das Essen schmeck­te und wie viel­fäl­tig man trotz die­ser „Auf­la­gen“ kochen und einen Bei­trag zum Umwelt­schutz leis­ten kann. Die vega­nen Würst­chen waren für die Älte­ren an die­sem Abend nicht der Ren­ner, aber die Erkennt­nis, dass es auch beim her­kömm­li­chen Essen Din­ge gibt, die man nicht mag, war auch da.

Ehren­gäs­te an die­sem Abend waren die bei­den Haus­schwei­ne von Frau Klo­se, die den gan­zen Abend mit den Besu­chern ver­brach­ten und auch vegan speis­ten. Leon war empört, dass Bab­si ihn letzt­end­lich in die Wade gezwickt hat, weil er Besuch war, aber trotz lan­gem Quie­ken nichts Lecke­res dabei­hat­te: „Hör mal, du, ich darf dich nicht essen, dann darfst du mich auch nicht essen, ist das klar?“

Spei­sen und Geträn­ke waren an die­sem Abend kos­ten­los, es wur­de ledig­lich um eine frei­wil­li­ge Spen­de gebe­ten. Und so kamen 75€ für die „Albert Schweit­zer Stif­tung für unse­re Mit­welt“ zusam­men.

An die­sem Abend wur­de allen klar, dass wir nicht auf die­ser Erde leben kön­nen, ohne einen Fuß­ab­druck zu hin­ter­las­sen. Aber wie groß die­ser ein­zel­ne Fuß­ab­druck ist, kön­nen wir durch unser Ver­hal­ten mit beein­flus­sen.

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