Donnerstag, 03. April 2025

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Chris­tin-Marie Stamm über­nimmt Paten­schaft für gefan­gen­ge­hal­te­nen Ira­ner Amir­meh­di Rezai

amirmehdi rezai
Der poli­tisch Gefan­ge­nen Amir­meh­di Rezai (Foto: pri­vat)

Dem vom Mul­lah-Regime gefan­ge­nen gehal­te­nen Akti­vis­ten Amir­meh­di Rezai wird gemein­sam mit meh­re­ren ande­ren vor­ge­wor­fen, für den Tod eines Mit­glieds der Revo­lu­ti­ons­gar­de ver­ant­wort­lich zu sein.


Die hei­mi­sche SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Chris­tin-Marie Stamm hat jetzt eine poli­ti­sche Paten­schaft für den im Iran vom Mul­lah-Regime gefan­gen­ge­hal­te­nen Akti­vis­ten über­nom­men. Dem Mann wird gemein­sam mit meh­re­ren ande­ren vor­ge­wor­fen, im soge­nann­ten Exba­tan Com­plex für den Tod eines Mit­glieds der Revo­lu­ti­ons­gar­de, also der Ein­heit, die für das ira­ni­sche Regime mit bru­tals­ter Gewalt
Oppo­si­tio­nel­le bekämpft, ver­ant­wort­lich zu sein. Berich­ten zufol­ge wur­den sie gefol­tert, damit sie ein Zwangs­ge­ständ­nis able­gen.


„Kurz vor Weih­nach­ten hat­ten wir in unse­rer SPD-Land­tags­frak­ti­on Besuch von der in Deutsch­land leben­den ira­ni­schen Frei­heits­ak­ti­vis­tin Danie­la Ser­pehri. Sie berich­te­te über den Zustand im Iran und mir war direkt klar: ich muss eine Paten­schaft für einen poli­tisch Gefan­ge­nen im Iran über­neh­men“, erklärt Chris­tin-Marie Stamm. Über Danie­la Ser­pehri kam dann auch die Bit­te an sie, sich kon­kret für Amir­meh­di Rezai ein­zu­set­zen: „In einem Brief an den Bot­schaf­ter des Irans in Deutsch­land for­de­re ich, dem Gefan­ge­nen einen Rechts­bei­stand sei­ner Wahl zu gewäh­ren und eine inter­na­tio­na­le, unab­hän­gi­ge Pro­zess­be­ob­ach­tung zuzu­las­sen. Ich wer­de den Fall wei­ter ver­fol­gen und ver­su­che auch an wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu kom­men. Ich hof­fe sehr etwas bewir­ken zu kön­nen. Denn die Men­schen, die zu Unrecht gefan­gen
gehal­ten wer­den, haben eine Zukunft ver­dient“, so die SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te.


Im Iran pro­tes­tie­ren seit Mona­ten vie­le Men­schen für Frei­heit und Men­schen­rech­te, nach­dem die 22 Jah­re jun­ge Jina Mah­sa Ami­ni in Tehe­ran vom Regime ermor­det wur­de, weil sie ihr Kopf­tuch nicht so getra­gen hat­te, wie die Sit­ten­po­li­zei es ver­lang­te.


Das ira­ni­sche Regime reagiert mit gro­ßer Bru­ta­li­tät auf die Frei­heits­pro­tes­te, rich­tet Men­schen hin und ver­haf­tet sie mas­sen­haft und will­kür­lich. In den letz­ten Tagen wur­den bereits mehr als 100 poli­ti­sche Paten­schaf­ten für Ver­folg­te im Iran von Abge­ord­ne­ten deut­scher Par­la­men­te über­nom­men, so auch von Chris­tin-Marie Stamm.

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