Samstag, 05. April 2025

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Bar­ba­ra und Wolf­gang Elsae­ßer ver­ab­schie­det

Ein wenig Weh­mut auf Sei­ten der Gemein­de aber auch beim Ehe­paar Elsae­ßer konn­te man schon spü­ren, als Wolf­gang und Bar­ba­ra Elsae­ßer jetzt offi­zi­ell ver­ab­schie­det wur­den. In einem Fest­got­tes­dienst erin­ner­te der Vor­sit­zen­de des Bezirks­aus­schus­ses Atten­dorn der evan­ge­li­schen Kir­chen­ge­mein­de Atten­dorn – Len­ne­stadt, Lars Kirch­hoff, dar­an, dass das Ehe­paar zwar katho­lisch sei, sich aber sehr inten­siv in das evan­ge­li­sche Gemein­de­le­ben ein­ge­bracht hät­ten.

So gehe die Neu­grün­dung der Kin­der- und Jugend­bü­che­rei am West­wall vor über 20 Jah­ren auf die Initia­ti­ve von Bar­ba­ra Elsae­ßer zurück, die sich nicht nur um die Grün­dung son­dern auch um den wei­te­ren Auf­bau, die Lei­tung und die Wei­ter­ent­wick­lung ver­dient gemacht habe.

„Dank dei­ner Visio­nen und Umset­zun­gen mit vie­len tat­kräf­ti­gen Men­schen haben vie­le Kin­der, Jugend­li­che und Eltern Spaß an Lite­ra­tur bekom­men.“ so Kirch­hoff. Und so hät­ten auch vie­le sozia­le Gren­zen und kul­tu­rel­le Grä­ben über­brückt wer­den kön­nen.

Nicht zuletzt ihr sei es zu ver­dan­ken gewe­sen, dass die Kin­der- und Jugend­bü­che­rei der Gemein­de im Jahr 2009 den Kul­tur­preis des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len erhal­ten habe.

Und wie es ihre Art sei, habe Bar­ba­ra Elsae­ßer auch für eine Nach­fol­ge­rin für sie gesorgt: Clau­dia Bam­bach hat inzwi­schen die Lei­tung der Atten­dor­ner und der Gre­ven­brü­cker Büche­rei über­nom­men.

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Mit ein wenig Weh­mut wur­de das Ehe­paar Bar­ba­ra und Wolf­gang Elsae­ßer von der Atten­dor­ner Gemein­de ver­ab­schie­det.
Foto: M. Kirch­hoff

Kurz nach dem Tod des lang­jäh­ri­gen Orga­nis­ten Her­mann Ernst ver­stärk­te dann vor rund 15 Jah­ren Wolf­gang Elsae­ßer das Orga­nis­ten­team. Er beglei­te­te die Got­tes­diens­te sowohl in Hel­den und Atten­dorn als auch in der Frie­dens­kir­che in Peters­burg, obwohl er, wie Lars Kirch­hoff zu berich­ten wuss­te, bedingt durch sei­ne Kör­per­län­ge dort kaum Platz hin­ter der Orgel fand, um ordent­lich spie­len zu kön­nen. Aber auch das habe er geschafft.

Zum Schluss habe er auch die Koor­di­na­ti­on des Orgel­diens­tes in der Atten­dor­ner Gemein­de über­nom­men. Sei­ne musi­ka­li­sche Grö­ße habe die Gemein­de an allen Got­tes­dienst­stel­len immer sehr genos­sen.

Wäh­rend die Nach­fol­ge in der Lei­tung der Büche­rei gere­gelt sei, hin­ter­las­se Wolf­gang Elsae­ßer im Moment noch eine gro­ße Lücke im Orga­nis­ten­team, so der Vor­sit­zen­de des Bezirks­aus­schus­ses. Er bat daher die Gemein­de mit­zu­hel­fen, einen Orga­nis­ten zu fin­den, der in die Fuß­stap­fen von Elsae­ßer tre­ten kön­ne und wol­le.

Das Ehe­paar Elsae­ßer ver­lässt Atten­dorn um in den Wohn­ort eines ihrer Söh­ne mit Fami­lie in den Nor­den zu zie­hen. (khe)

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