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Zweite Auflage Attendorner Jahresheft

Das neue Jahresheft des Vereins für Orts- und Heimatkunde Attendorn ist aufgrund der unerwartet starken Nachfrage bereits in einer zweiten Auflage erschienen. Das Mitteilungsblatt Nr. 47 umfasst 162 Seiten und ist damit sowohl hinsichtlich des Umfangs als auch der Auflage die bislang größte Ausgabe in der 49-jährigen Geschichte der Vereinsmitteilungen.

Schwerpunkt des Heftes ist die Geschichte Attendorns während des Nationalsozialismus und der unmittelbaren Nachkriegszeit. Der Historiker Markus Köster beschreibt in seinem Beitrag „1945 – Kriegsende und Neuanfang in Attendorn“ unter anderem den Bombenangriff vom 28. März 1945, den Einmarsch der US-Truppen, die Befreiung der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter sowie die ersten Monate nach Kriegsende.
Jürgen Meise befasst sich mit der Entnazifizierung in Attendorn von 1946 bis 1949. Insgesamt mussten sich 1.305 Personen dem Verfahren stellen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Chronik des 1898 gegründeten Vereins für Orts- und Heimatkunde Attendorn, deren erster Teil in dieser Ausgabe veröffentlicht wird.

Ergänzt wird das Heft durch weitere Beiträge zur Stadt- und Heimatgeschichte sowie einen Rückblick auf das Vereinsleben im Jahr 2025.

Das Mitteilungsblatt ist für 10 Euro im Stadtarchiv Attendorn, im örtlichen Buchhandel und nun auch in der Tourismusinformation Attendorn erhältlich. Vereinsmitglieder erhalten das Jahresheft kostenlos im Rahmen ihrer Mitgliedschaft.

Der Verein für Orts- und Heimatkunde Attendorn freut sich über das große Interesse an der aktuellen Ausgabe.

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