Ausgeschrieben ist er eigentlich als Halbmarathon- die flexiblen Streckenlängen für die Läufer aber geben ihm seit Jahren eine ganz besondere Note. Nicht umsonst war das Kontingent von 2000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern seit Wochen ausgebucht. Wahlweise
7 ,14,21 oder 28 Kilometern werden alljährlich jenen angeboten, die sich im Herzen Kölns ausgehend von der Sporthochschule, durch den Stadtwald, am Stadion des FC vorbei schließlich vor großer Zuschauerkulisse schlussendlich auf die Finish Line begeben möchten. Mitten im Pulk der Aktiven fanden sich in diesem Jahr auch 6 Attendorner Sportler wieder. Dabei hatte sich Sabine Selter vom TV Attendorn, eine Woche vor ihrem Triathlon Start in Willich, bewusst für die 14 Kilometer entschieden. Hier konnte die 58jährige eine gelungene Generalprobe feiern und sich erneut als Siegerin ihrer Altersklasse ganz oben auf dem Treppchen platzieren. Michael Hesener und Mattis Hecht schließlich finishten als Schnellste der heimischen Akteure über die klassischen 21 Kilometer. Ganze 26 Sekunden trennte die beiden ehemaligen Studenten der Sporthochschule am Ende und bescherten Hesener mit Rang 4 in 1:39:53 eine hervorragende Platzierung in der AK50, nur haarscharf am begehrten Treppchen vorbei. Mattis Hecht aus den Reihen des TV Attendorn erreichte als 36. seiner Altersklasse das Ziel. Erneut als Starter der Ennester Feuerwehr unterwegs und unterstützt von seiner ganz persönlichen Fangemeinde erreichte rund 6 Minuten später Lukas Vogt das Stadion im Kölner Westen. Rang 225 gesamt und Platz 40 im starken Feld seiner Altersklasse sorgten für einen mehr als zufriedenen Feuerwehrmann. Für eine positive Überraschung sorgte letztendlich Laura Schneider. Sie verpasste in ihrem ersten Halbmarathon die magische Zweistundenmarke nur denkbar knapp und überquerte als 21. ihrer AK 35 den Zielstrich im Spoho Stadion. In der gleichen AK und nur zwei Plätze dahinter schließlich feierte Dajana Kremer ihren Zieleinlauf. Gemeinsam mit ihren Kindern legte sie die letzten Meter zur Finish Line in einer Gesamtzeit von 2:04:34 zurück.
Vervollständigt wurde das Team der heimischen Sportlerinnen und Sportler von Lea Selter. Es war für sie nach einem langwierigen Infekt und damit verbundenem Trainingsrückstand erstmals wieder ein längerer Lauf im Wettkampf, wenn auch im Schongang.
Attendorner beim Kölner Halbmarathon


