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8 Verletzte bei Explosion in einem Wohnhaus in Kirchhundem

Am 9. August gegen 16:50 Uhr wurde der Kreispolizeibehörde Olpe eine Verpuffung/Explosion in der Flaper Straße gemeldet. Diese ereignete sich nach bisherigen Erkenntnissen im Bereich des Kellers des Hauses. Nach ersten Erkenntnissen hatten Mitglieder eines örtlichen „Böllerclubs“ mit Schwarzpulver hantiert.

Durch die Explosion wurden sechs Personen leichtverletzt. Zwei weitere Personen erlitten schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen. Eine der schwerverletzten Personen wurde mittels eines Rettungshubschraubers in eine Klinik geflogen. Vier weitere Personen brachte der Rettungsdienst in Krankenhäuser. Drei Personen verweigerten die Mitnahme durch den Rettungsdienst.

Im Rahmen des Einsatzes waren Kräfte der Kreispolizeibehörde Olpe, des Rettungsdienstes und der Feuerwehren Kirchhundem, Hofolpe und Oberhundem mit starken Kräften vor Ort.  Zunächst räumten die Einsatzkräfte den Bereich und übernahmen die Versorgung der Verletzten. Entschärfungskräfte des Landeskriminalamtes Düsseldorf wurden angefordert, um den Bereich zu untersuchen. Die Entschärfungskräfte konnten schließlich mitteilen, dass keine weitere Explosionsgefahr bestand. Das Gebäude konnte deshalb gegen 21.15 Uhr wieder freigegeben werden. Die Höhe des Sachschadens ist aktuell noch unbekannt.

Derzeit gibt es keine Hinweise, dass die Explosion vorsätzlich herbeigeführt wurde. Inwieweit ein unsachgemäßer Umgang mit Sprengstoff eine Rolle gespielt hat, wird im Rahmen der Ermittlungen überprüft. Die Ermittlungen zur Ursache der Explosion dauern an. Weitere Angaben können derzeit wegen des laufenden Ermittlungsverfahrens nicht erteilt werden.

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