GFO Kliniken Südwestfalen gehören zu den ersten Krankenhäusern in Deutschland mit neuer ULTREON-3.0-Technologie
Herzpatient:innen in der Region profitieren ab sofort von einer der modernsten Technologien für die Behandlung verengter Herzkranzgefäße. Die Kardiologie der GFO Kliniken Südwestfalen setzt als eine der ersten Kliniken in Deutschland das neue Ultreon-3.0-System ein. Die innovative Technologie ermöglicht eine noch genauere Diagnostik und unterstützt Kardiolog:innen dabei, Eingriffe im Herzkatheterlabor individuell auf die Bedürfnisse der Patient:innen abzustimmen.
Koronare Herzkrankheiten gehören zu den häufigsten Erkrankungen in Deutschland. Verengte Herzkranzgefäße können zu Brustschmerzen, Luftnot oder einem Herzinfarkt führen. Eine Herzkatheteruntersuchung mit anschließender Stentimplantation ist heute ein etabliertes Verfahren zur Vermeidung eines Infarktes.
Moderne Bildgebungsverfahren wie die Optische Kohärenztomographie (OCT) und der intravaskuläre Ultraschall (IVUS) ermöglichen eine hochauflösende Darstellung der Herzkranzgefäße von innen und bieten eine ganz erhebliche Verbesserung der Behandlungsergebnisse. Mit einer Auflösung von bis zu 10 Mikrometern – das ist zehnmal dünner als ein Blatt Papier – liefert das neue Ultreon-3.0-System selbst feinste Details der Gefäßstruktur. Dadurch lassen sich Größe und Beschaffenheit der Gefäße sowie Kalk- und Fettablagerungen in den Gefäßwänden besonders präzise beurteilen. Während des Eingriffs kann zudem überprüft werden, ob ein eingesetzter Stent optimal entfaltet ist und sicher an der Gefäßwand anliegt.
Ergänzend kommt die sogenannte Fractional Flow Reserve (FFR) zum Einsatz. Mit diesem Messverfahren lässt sich feststellen, ob eine Gefäßverengung den Blutfluss tatsächlich so stark beeinträchtigt, dass eine Behandlung notwendig ist. Dadurch können unnötige Stentimplantationen vermieden und Eingriffe gezielt auf die Verengungen konzentriert werden, die Beschwerden verursachen oder ein gesundheitliches Risiko darstellen.
Das neue Ultreon-3.0-System kombiniert die hochauflösende Optische Kohärenztomographie (OCT) mit intelligenter Software, die die aufgenommenen Bilder automatisch analysiert. Somit kann innerhalb von wenigen Minuten eine Aussage sowohl zur Beschaffenheit des Gefäßkalks wie auch zum Blutfluss in der Herzkranzarterie gemacht werden – ein entscheidender Vorteil zur Verbesserung der Behandlungsqualität. Das haben aktuelle internationale Studien belegt.
„Wir sind stolz darauf, zu den ersten Kliniken in Deutschland zu gehören, die das Ultreon-3.0-System in die klinische Routine integriert haben. Damit bieten wir unseren Patientinnen und Patienten Zugang zu einem der modernsten Standards in der Diagnostik und interventionellen Behandlung von Koronarerkrankungen“, erklärt PD Dr. med. Frank van Buuren, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Ärztlicher Direktor der GFO Kliniken Südwestfalen.
Mit der Einführung des Ultreon-3.0-Systems unterstreichen die GFO Kliniken Südwestfalen ihren Anspruch, moderne Spitzenmedizin auch wohnortnah anzubieten. Die Klinik für Innere Medizin und Kardiologie zählt zu den führenden Zentren für interventionelle Kardiologie in der Region und bietet ihren Patient:innen das gesamte Spektrum der modernen Herz-Kreislauf-Medizin auf hohem medizinischem Niveau.
