60 Jahre Biggetalsperre – das alte Biggetal in neuen Bildern
Bereits 1938 plante der Ruhrtalsperrenverein eine Talsperre im Biggetal zwischen Attendorn und Olpe. Doch der Zweite Weltkrieg stoppte alle Pläne. Als das Ruhrgebiet seine Wirtschaftswunderjahre erlebte, wurde der Ruf nach der Biggetalsperre wieder laut. 1956 begannen die Arbeiten dieses gigantischen Infrastrukturprojektes: Menschen wurden umgesiedelt, Dörfer abgerissen, neue Orte gegründet. Am 4. November 1965 war es so weit – das Biggetal verschwand unter den Fluten. Heute, 60 Jahre nach dem Bau der Biggetalsperre, sind viele bislang unveröffentlichte Aufnahmen aufgetaucht, die das alte Biggetal und den Bau der Talsperre in der Mitte des letzten Jahrhunderts eindrucksvoll dokumentieren.
Unter dem Titel „Versunken, aber nicht vergessen“ hat Hans-Werner Scharioth die historischen Aufnahmen in einem Buch zusammengefasst und lässt längst verschwundene Dörfer, Landschaften und Erinnerungen wieder aufleben.
Das Buch erscheint passend zum Jubiläum und ist zum Preis von 30 Euro in der Buchhandlung Frey in Attendorn ab dem 30. Oktober 2025 erhältlich.

