Freitag, 04. April 2025

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Wie schützt man sich vor Taschen­die­ben?

  • Die Kreis­po­li­zei­be­hör­de Olpe infor­mier­te in die­ser Woche über Schutz vor Taschen­die­ben.
  • Die Akti­on fand im Rah­men der Akti­on „Augen auf und Tasche zu! Lang­fin­ger sind immer unter­wegs.“ des Lan­des­kri­mi­nal­am­tes (LKA) statt.
  • Wegen stei­gen­der Fall­zah­len ist es wich­tig prä­ven­ti­ve Maß­nah­men in die­sem Delikts­feld zu ergrei­fen.

Am Mon­tag, 8. Okto­ber, stand die jähr­li­che Prä­ven­ti­ons­maß­nah­me in Sachen Schutz vor Taschen­dieb­stahl auf dem Plan. Man kann nicht vor­sich­tig genug sein. Nur ein unauf­merk­sa­mer Moment und die Hand­ta­sche kann durch­wühlt und die Geld­bör­se gestoh­len sein. Kri­mi­nal­haupt­kom­mis­sar Micha­el Mei­nerz­ha­gen, zustän­dig für Kri­mi­nal­prä­ven­ti­on und Opfer­schutz, infor­mier­te in die­ser Woche zusam­men mit dem Bezirks­dienst­be­am­ten Andre­as West­hoff, Poli­zei­haupt­kom­mis­sar, Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, wie sie sich vor Dieb­stahl schüt­zen kön­nen. Mit Fly­ern und bedruck­ten Taschen­tü­chern mach­ten sie im Rah­men der jähr­li­chen Schwer­punkt­maß­nah­me „Augen auf und Tasche zu! Lang­fin­ger sind immer unter­wegs.“ des Lan­des­kri­mi­nal­am­tes (LKA) auf das The­ma auf­merk­sam.

Leben im Geld­beu­tel
Micha­el Mei­nerz­ha­gen weiß genau wor­auf es ankommt: Die Tasche und Geld­bör­se mög­lichst am Kör­per tra­gen und nicht im Ein­kaufs­wa­gen oder Rol­la­tor abstel­len. „Es ist wich­tig nicht zu viel Bar­geld oder ande­re Wert­sa­chen, wie Zah­lungs­kar­ten, mit sich zu füh­ren. Man­che Men­schen tra­gen fast ihr gan­zes Leben im Porte­mon­naie“, weiß er.

Wei­te­re Tipps um Taschen­dieb­stahl zu ver­mei­den sind:
•          Immer auf genü­gend Abstand zu frem­den Per­so­nen ach­ten – beson­ders im Gedrän­ge.
•          Kre­dit- und Bank­kar­ten soll­ten getrennt auf­be­wahrt wer­den.
•          PIN-Codes aus­wen­dig ler­nen ver­hin­dert leich­ten Kon­to­zu­griff für Die­be.
•          Die Tasche mit der Ver­schluss­sei­te zum Kör­per tra­gen.
•          Wert­ge­gen­stän­de nicht unbe­auf­sich­tigt las­sen.

Grund für die Maß­nah­me
Die Fall­zah­len­ent­wick­lung in Nord­rhein-West­fa­len (NRW) stieg 2023 bei Taschen­dieb­stäh­len mit 39519 Fäl­len im Ver­gleich zum Vor­jahr mit 37321 Fäl­len an. Des­halb ist es wich­tig prä­ven­ti­ve Maß­nah­men in die­sem Delikts­feld zu ergrei­fen.
Im ver­gan­ge­nen Jahr nahm die Poli­zei NRW bereits mit über 400 Maß­nah­men an der Schwer­punkt­ak­ti­on teil. Laut der Poli­zei NRW konn­ten rund 950.000 Bür­ge­rin­nen und Bür­ger mit der Akti­on erreicht wer­den.

Und auch in der KPB Olpe stie­gen die Fall­zah­len im Jahr 2023 um über 35% zum Vor­jahr an. Ins­ge­samt wur­den der Poli­zei im Kreis Olpe letz­tes Jahr 96 Taschen­dieb­stäh­le gemel­det. Im Jahr 2022 waren es dage­gen noch 71 Fäl­le.
Damit liegt man auch deut­lich über dem Vor-Coro­na-Niveau aus dem Jahr 2019. Hier wur­den nur 50 Taten regis­triert.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Dieb­stahl­schutz unter www.polizei-beratung.de

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