Freitag, 04. April 2025

Top 5 der Woche

Ähnlich

Vor­sicht vor Anru­fen von „angeb­li­chen Poli­zei­be­am­ten“

Am Don­ners­tag (11. Juli) haben meh­re­re Per­so­nen im Kreis Olpe Anru­fe von „fal­schen Poli­zei­be­am­ten“ erhal­ten. In den zur Anzei­ge gebrach­ten Fäl­len gin­gen die Anru­fen­den wie folgt vor: Sie rie­fen die Geschä­dig­ten an und erzähl­ten, dass sie Poli­zis­ten sei­en. Ihre Kin­der soll­ten einen angeb­li­chen Unfall ver­ur­sacht haben, bei dem eine Per­son getö­tet wur­de. Die Ange­ru­fe­nen soll­ten einen hohen Bar­geld­be­trag an die angeb­li­chen Poli­zis­ten zah­len, damit die Kin­der nicht in Haft gehen wür­den. In einem Fall war eine Geschä­dig­te bereits auf der Bank gewe­sen, hat­te Geld abge­ho­ben, jedoch kam ihr dann der Anruf komisch vor und sie erstat­te­te Anzei­ge.

Die Poli­zei weist dar­auf­hin, dass es sich bei die­sen Anru­fen um soge­nann­te „Schock­an­ru­fe“ durch fal­sche Amts­trä­ger (Poli­zei­be­am­te, Staats­an­wäl­te, Rich­ter etc.) han­delt. Damit Trick­be­trü­ger kei­nen Erfolg haben, ist die Auf­klä­rung über die ver­schie­de­nen Vari­an­ten des Enkel­tricks und wei­te­rer Betrugs­ma­schen, wie der „Fal­sche Poli­zei­be­am­te“, enorm wich­tig. Häu­fig sind älte­re Men­schen Ziel­grup­pen die­ser Betrü­ger.

Gene­rell rät die Poli­zei bei sol­chen Anru­fen:
   – Legen Sie sofort auf.
   – Mel­den Sie den Sach­ver­halt der Poli­zei.
   – Neh­men Sie ggf. Kon­takt zu den angeb­lich betrof­fe­nen Fami­li­en­mit­glie­dern auf.

Zusätz­lich ist es wich­tig, nicht nur sel­ber für die­se Betrugs­ma­sche sen­si­bel zu sein, son­dern auch das nähe­re Umfeld, wie Freun­de, Fami­lie und Bekann­te zu infor­mie­ren.

Wei­te­re Prä­ven­ti­ons­tipps erhal­ten Inter­es­sier­te unter dem fol­gen­den Link: https://olpe.polizei.nrw/senioren.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Beliebte Beiträge